Press "Enter" to skip to content

White Album von The Beatles

sharing is caring
(c) Universal Music - White Album von The Beatles
(c) Universal Music – White Album von The Beatles

Es stellt sich nicht nur die Frage, was man über einen Klassiker in Albumform schreiben kann. Ich selbst war 1968 nicht mal geboren, das geschah erst zehn Jahre später, und bekam den ganzen Hype nicht mal im Ansatz mit. Außer von meinem Vater, Verwandte und damalige wie zum Teil noch heutige Freunde – die entweder schon hin und weg waren – und meine favorisierte Band AC/DC und ähnliches als Krach bezeichneten – oder die Band ebenfalls entdeckt hatten. Das Cover ist ein Gegensatz zum vorherigen Album Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band, welches bunt und farbenfroh war. The Beatles – so der Name des Albums, das auch als White Album bekannt ist – ist hingegen schlicht in Weiß. Außer dem Bandnamen findet man keinen Aufdruck. Gegenfalls noch eine Nummerierung, wenn man eine entsprechende Ausgabe sein eigen nennt. Auch die Einflüsse reichen weit: Pop, Ska, Chuck Berry und mehr.

Vor 50 Jahren im November ist das Album erschienen. Anders als der Vorgänger, gewollt, so sagte die Band, und auch aufgrund der Menge in Form von 30 Songs auf 2 LPs gepackt. Auf dieser Version, die mir vorliegt sind neben den genannten Stücken noch weitere 50 Studioaufnahmen plus 27 frühe Acoustic-Demos. Also, über 100 Tracks der Fab Four. Produzent Giles Martin und Mix-Engineer Sam Okell haben die ursprünglichen 30 Stücke in Stereo und 5.1 Surround Audio neu abgemischt. Aber auch der Rest erfuhr eine Restauration. Erhältlich von dem Zusatz-Material war das meiste vorher noch nicht.

“Wir hatten Sgt. Peppers Band verlassen, um in seinen sonnigen Elysischen Gefilden zu spielen und schritten nun völlig ohne Landkarte oder Kompass in neue Richtungen”, erzählt Paul McCartney in seiner schriftlichen Einleitung zu den neuen ‘White Album’-Releases.

Und auch das spiegelt das Album als auch die Neufassung wieder. Ihre Reise nach Indien, die auch zeitgleich als Inspiration diente. Sowie natürlich Ob-La-Di, Ob-La-Da als Pastiche der Ska-Musik. Viele andere Stücke, viele andere Inspirationen. Obwohl viel dazu geschrieben werde könnte, von mir, andere haben das ja schon getan, unterlasse ich das jetzt. Das Album ist schon im Ursprung ein Klassiker und erhält mit den zusätzlichen Tracks Boni, die hörenswert sind. Klasse Veröffentlichung.

Werbelinks:



sharing is caring
Fazit
Review Datum
Reviewed Item
White Album von The Beatles
Autoren-Rating
51star1star1star1star1star