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Parasligm Shift von Xeno Ooze

Angepriesen wurde die 3-Mann-Kombo Xeno Ooze aus Phoenix, Arizona, mit Vergleichen zu und mit Agoraphobic Nosebleed, Cattle Decapitation und Insect Warfare. Ich sag mal so: Das passt hinten und vorne nicht. Eigentlich nirgends. Was die Vergleiche betrifft. Geknüppel ist es natürlich dennoch und zwar vom Derbsten. Das Machwerk nennt sich Parasligm Shift und beinhaltet allerlei Wortspielereien mit Slime (nicht der Deutschpunklegende).

© Last World Records – Xeno Ooze – Parasligm Shift
© Last World Records – Xeno Ooze – Parasligm Shift

Death Metal und Grind werden hier kombiniert. Die Info, die bei den Bandvergleichen schon falsch lag, zieht Crust und Power Violence ran. Was zur Hölle? Ersteres vielleicht, irgendwie. Letzteres definitiv nicht. Textlich liegt man irgendwo im Sci-Fi-Bereich und garniert Songtitel mit mehr oder weniger witzigen Wortspielereien. Wizard of Ooze und Destroy The Slopposition seien hier genannt. Letztgenannter Track erinnerte mich nur daran, dass ich wieder Mal Dying Fetus hören sollte. Destroy The Opposition.

Obwohl es hier so vor sich hinknüppelt, schafft es Wizard of Ooze auf knapp mehr als 3:30 Minuten. Auch der Bonus-Track Buried By Slime And Dust stoppt bei 2:59 Minuten. Nur so hat die Platte mit 8 Stücken auch 17:40 Minuten erreichen können.

Das ist eine wirklich interessante Neuentdeckung, der man eine Chance geben kann. Gerade, wenn man die genannten Genres favorisiert: speziell Death Metal und Grind. Balladeske Momente sucht man hier vergebens und die Tempi-Wechsel bewegen sich im angemessenen Rahmen für diese Musikstile. Kann man so machen und hören.

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Parasligm Shift von Xeno Ooze
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