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Musik

Jammerland von P.S.R.

(c) Impact Records - Jammerland von P.S.R.
(c) Impact Records – Jammerland von P.S.R.

P.S.R. haben ich damals auf einen der zahlreichen Sampler entdeckt. Wahrscheinlich eine Mischung aus Label-Sampler und / oder Plastic Bomb-Beilage. Nun widme ich mich dem Album Jammerland. Ein Werk aus dem Jahre 1996. Da bin ich gerade 18 geworden. Goldfinger und den Titeltrack meine ich von anderen Veröffentlichung schon vorher gekannt zu haben. P.S.R. steht im Übrigen für Projekt Schwarz Rot.

Jammerland beginnt mit dem Stück Kopf, erst sanft, Percussions / Drums erklingen, die Gitarre, dann setzt auch der Gesang ein. Eine eher raue Stimme, gedankenverlorene Texte und einen Hang zur Melodie. Dann folgt mit dem Titeltrack das nächste Ding. Dieses Mal langsamen Powerchords aber mit Melodie. Selbst der Gesang. Die ganze Welt wird als Jammerland bezeichnet. Einfach gemacht aber die Lösungen dafür fühlen sich auch einfach an.

Mit 16 Stücken und fast eine Stunde Spielzeit verfolgt die Band das musikalische Konzept beharrlich. Was keinesfalls negativ gemeint ist, sondern einfach so, das man dabei bleibt und in diesem selbst gesteckten Rahmen variiert.

Die Texte sind nachdenklich, musikalisch vielfältig genug, um interessant zu sein und zu bleiben. Ich bin mir aber unsicher, ob es sich dabei auch um persönliche, reflektive Texte handeln könnte oder ausschließlich um kritische, sozialkritische, politische Ergüsse. Wobei das eigentlich auch egal ist, denn sie sind ziemlich gut und gefallen mir auch über 20 Jahre später noch.

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