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Jikaila 1 – Die Splitter der Erinnerung von Alexa Keller

Mit Jikaila 1 – Die Splitter der Erinnerung erreicht mich der erste Teil mit fast 450 Seiten. Alexa Keller schildert hier unter anderem einen ewigen Genderkrieg auf der Welt Terklora. Die Kämpfe geschehen zwischen den Phallokratien und den Matriarchaten.

© Alexa Keller - Jikaila 1 - Die Splitter der Erinnerung
© Alexa Keller – Jikaila 1 – Die Splitter der Erinnerung

Als die Entscheidung im Krieg näherrückt wird in der fenlorischen Stadt Telvenkeskua eine junge Frau ohne Erinnerung aufgefunden. Es scheint als verberge sich hinter ihr eine legendäre Kriegerin der Frau namens Jikaila – die Töter / Killerin.

Ist sie, so stellt sich die Frage, vielleicht jetzt aufgetaucht, um die Frauen im letzten Kampf gegen das andere Geschlecht zu führen? Oder geht es um die blutigen Ritualmorde in der Hauptstadt Targomua?

 

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Im Mittelpunkt steht eine Magaermittlerin der fenlorischen Stadtwache, ein Sklavenjäger aus Gysianien, ein junger Krieger aus Terkonnia und andere Charaktere, die verschiedene Ereignisse auslösen und / oder begünstigen. Im Mittelpunkt steht die Jikaila und der Grund, aus welchem sie erwacht ist.

Aufgrund der zahlreichen Erklärungen, die vonnöten sind um die Orte und Charakter kennenzulernen sowie die Eigenheiten, ist es stellenweise etwas langatmig geraten. Die verschiedenen Erzähl- und Handlungsstränge sind gut für die Abwechslung und ein gleichbleibendes, welches gegen Ende schon deutlich angehoben wird.

Der Fantasy-Roman hat einige irdische Dinge übernommen und wartet auch mit personellen Referenzen auf: Stephen Hawking, Ozzy Osbourne, Arnold Schwarzenegger. Wenn die Herkünfte beschrieben werden, fühlt man sich an die ein oder andere vergangene oder aktuelle Kultur erinnert. Am Wort Magaermittlerin zeigt sich, dass auch Magie vorkommt und man reist hier via „Spiegel“. Das nur als Beispiele. Auch eine erotisch-sexuelle Komponente ist Teil des Romans, nicht zwingend im Vordergrund. Nennt sich hier „basten“.

Der erste Teil Jikaila 1 – Die Splitter der Erinnerung von Alexa Keller hat mir gut gefallen. Wünschenswert wäre ein höheres Tempo, ein Glossar – der hätte gut als Ergänzung zu den Karten am Ende gepasst, um einzelne Begrifflichkeiten, Personen samt Herkunft, ggf. kurze Charakterbeschreibung, nachschlagen zu können. Die Bewertung 3 von 5 ist als 3,5 zu lesen. Fantasy-Interessierte können hier auf jeden Fall mal einen Blick riskieren.

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Jikaila 1 - Die Splitter der Erinnerung von Alexa Keller