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In letzter Sekunde von Lee Child

(c) Blanvalet - In letzter Sekunde von Lee Child
(c) Blanvalet – In letzter Sekunde von Lee Child

Echo Burning heißt das englische Original von Lee Child, die deutsche Übersetzung hört auf den Titel In letzter Sekunde. Auch dieses Buch versteht man erst in letzter Sekunde. Obwohl man zugeben muss, dass es im englischen Original hier deutlich einfacher war einen Titel zu finden, der das alles auf den Punkt bringt.

Jack Reacher bricht von einem Bully, jemanden, der mobbt, die Nase und einen Finger, danach stellt sich raus: Huch, das war ein Polizist. In Texas sind die nicht besonders zimperlich und demzufolge taucht der Bully mit Kollegen wieder am Motel auf. Darauf geht Reacher aus dem Motel, auf Schleichwegen wohlgemerkt, und trampt. Eine Frau nimmt ihn mit, stellt seltsame Fragen und macht auch eine verständliche zugleich aber auch seltsame Offerte. Später landet sie im Knast. Reacher konnte noch nie dem Hilferuf einer Frau widerstehen. Und auch nicht, wenn er – oder jemanden, den er mag, mit in eine Sache gezogen wird.

Erschienen ist das Buch In letzter Sekunde schon im Jahr 2001. Die Idee dazu hat zwei Quellen. Child wunderte sich erstens, wie es aus Sicht einer Frau wäre, wenn der Ehemann aus dem Gefängnis entlassen wird, dieses das aber gar nicht möchte. Außerdem kommt ein Teil der Inspiration vom Grab von Clay Allison „who never killed a man that did not need killing“ und folglich, wie es für Reacher wäre einen Mann kennen zu lernen „who needed killing“. Carmen Greer ist die Ehefrau von Sloop, der Mann, der aus dem Knast entlassen wird. Und bei der man nie weiß, wie viel gelogen und / oder wahr ist.

Viele verschiedene Stränge und Faktoren, die auch mich als Leser zum Grübeln gebracht haben. Lee Child hat hier wieder einmal eine spannende, gut lesbare Geschichte veröffentlicht. Die ich, wie gehabt, im englischen Original gelesen habe.

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