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Die Rettung des kleinen Ferkels: Warum auch Kinder über Religion lachen dürfen von Michael Schmidt-Salomon, Helge Nyncke und Gunnar Schedel

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© Alibri Verlag – Die Rettung des kleinen Ferkels: Warum auch Kinder über Religion lachen dürfen, Michael Schmidt-Salomon, Helge Nyncke, Gunnar Schedel
© Alibri Verlag – Die Rettung des kleinen Ferkels: Warum auch Kinder über Religion lachen dürfen, Michael Schmidt-Salomon, Helge Nyncke, Gunnar Schedel

Das Buch Die Rettung des kleinen Ferkels: Warum auch Kinder über Religion lachen dürfen von Michael Schmidt-Salomon, Helge Nyncke und Gunnar Schedel ist eine Reaktion auf den damaligen Indizierungsantrag der – angeleiert von religiösen Personen – über das Familienministerium (besser bekannt als Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) lief und beinahe dazu führte, dass das Werk Wo bitte geht’s zu Gott? fragte das kleine Ferkel (unsere Kritik gibt es hier zu lesen) das erste Kinderbuch geworden wäre, das ab 18 Jahren erhältlich wäre. Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien hat den schlecht begründeten und haltlosen Antrag dann abgelehnt. Die Rettung des kleinen Ferkels besteht also aus Statements der Autoren, des Verlag und verschiedenen Organisationen, deren Vertreter, sogar Theologen und Psychologen und und und.

Außerdem haben sich die Autoren des ursprünglichen Ferkelbuchs, Michael Schmidt-Salomon als Schriftsteller und Helge Nyncke als Illustrator, die Mühe gemacht und jedes Bild beziehungsweise jede Doppelseite des Buchs beschrieben, dargestellt, erklärt und vergleichen. Das reicht von Text bis hin zur Körperhaltung, Mimik, Gestik. Gleichzeitig bedeutet das natürlich auch, dass der Indizierungsantrag so charmant und galant ausgehebelt worden ist, dass entsprechenden Stellen keine andere Wahl blieb als den Antrag abzulehnen. Was noch viel wichtiger ist: sie liegen mit allen Argumenten goldrichtig.

Folglich: Nur weil es bestimmten Gruppierungen nicht in den Kragen passt, dass einige Elemente aus „ihrer“ Religion ausgehebelt beziehungsweise schlichtend dargestellt werden oder die Glaubensrichtung sanfte Kritik erfährt, heißt es nicht, dass man das mit einem solchen Antrag und wüsten Äußerungen unterbinden kann. Und auch nicht, dass irgendein Ministerium Partei ergreifen sollte. Das führt das Ziel der Aufklärung und die Schritte in Richtung Säkularisierung ad absurdum. Schön, dass es alles in allem „glimpflich“ verlaufen ist.

Jeder erwachsene Leser des Ferkelbuchs sollte dann auch dieses Buch lesen. Gerade dann, wenn noch Zweifel bestehen, was die Darstellung oder die Textpassagen betrifft. Ebenfalls ein gelungenes, ergänzend-erklärendes Werk.

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Die Rettung des kleinen Ferkels: Warum auch Kinder über Religion lachen dürfen von Michael Schmidt-Salomon, Helge Nyncke und Gunnar Schedel
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