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AntiEverything #8

Das AntiEverything #8 trägt den Untertitel „Forever“ aber davon kann wahrlich nicht die Rede sein. Ist das zwar die achte Ausgabe aber aus dem Jahre 2011. Und seitdem konnte ich keine aktuellere Nummer finden. Nur Rezensionen zur Ausgabe 4 und ich glaube zur #6(66). Das Cover ist Hochglanz und der Preis beträgt/betrug 4,- € für diese Ausgabe. 96 Seiten. Im DIN A5 Querformat. Ungewohnt. Ebenso auch der Inhalt.

© Anti Everything #8
© Anti Everything #8

Aber auf den unergründlichen Wegen meiner Recherche bin ich auf ein Interview und einer Rezension zu ebenjener Ausgabe. Anscheinend ist es die finale. Kein Wunder also, dass es keine weiteren Ausgaben gibt. Bedauerlich. Ich bin nämlich auf den Geschmack gekommen. Das lag/liegt nicht nur an die Fortsetzungsgeschichte Glory White Trash von Herausgeber Krzysztof. Und schon allein deswegen anders als die meisten anderen Fanzines.

Die Story ist angelehnt an Pulp-Storys und beinhaltete Randale, Gewalt, gute Laune, … also, alles, was so eine Geschichte mit diesem Titel gut gebrauchen kann. Daneben gibt es aber auch Kolumnen, Interviews und Reviews.

 

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Zur viel beachteten Dokumentation Noise and Resistance wurde ein Interview mit einer der Macherinnen geführt. Fransesca Araiza Andrade spricht hier über den Anfang, wie alles zustande gekommen ist, wie es verlief und vieles mehr. Hochinteressant. Desweiteren gibt es ein Interview mit Jörg Knyrim, das alleine zeigt, wieso sich das Heft vom regulären Zine unterschieden hat. Er, Jörg Knyrim, hat nämlich den Vibrator „Waver“ erfunden. Außerdem kommt das Aktmodel Flora P. vor. Sie fotografiert sich selbst. In Zeiten von Instagram scheint es nichts mehr besonderes zu sein, ich finde, doch. Ain Stain berichtet in Inside Porn eben darüber. Überraschend. Außerdem gibt es noch einen Artikel zu und über Aleister Crowley. Und damit habe ich grob die Hälfte des Heftes erzählt. Zumindest die Themenauswahl.

Insgesamt ein positiver Eindruck und Bedauern, dass das Heft direkt weg ist, nach dem ich es entdeckt habe. Okay, Jahre später entdeckt. Aber dennoch schade. Wer es findet, sollte es sich mitnehmen und weitergeben, wenn es nicht gesammelt wird. Mein Heft hab ich im Plattenladen New Lifeshark in Essen entdeckt.

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Fazit
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AntiEverything #8
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