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Staatengemeinschaft mit strengeren Vorgaben für Plastikabfälle

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Nun gibt es für den Export von Plastikabfällen verschärfte Regeln. Gehandelt werden dürfen sie in Zukunft nur noch, wenn sie gereinigt und gut sortiert sind und sich recyclen lassen. Für den Export von eben solchen Abfällen ist in Zukunft weltweit eine Zustimmung der Behörden der Export- und Importstaaten erforderlich. Der Export schlecht recycelbarer Abfälle aus der EU in Entwicklungsländer wird ab 2021 untersagt werden. Auch der illegale Handel mit alten Elektrogeräten soll weiter eingedämmt werden. Dies wurde von 187 Vertragsstaaten des so genannten Basler Übereinkommens kürzlich in Genf entschieden.

Svenja Schulze: “Die schärferen Exportregeln des Basler Übereinkommens sind ein großer Fortschritt und eine wirksame Handhabe gegen den zunehmenden Meeresmüll. Jetzt ist ein Exportstopp für verschmutzte und fragwürdige Plastikabfälle aus der EU nach Asien und Afrika möglich. Die zuständigen Landesbehörden und der deutsche Zoll können in Zukunft verhindern, dass solche Abfälle auf ungesicherten Deponien und am Ende im Meer landen. Europa und Deutschland ist in der Verantwortung, seinen Plastikmüll selbst zu sortieren und möglichst auch selbst zu recyceln. Dass die Neuregelung mit den Stimmen von über 180 Staaten möglich ist, zeigt, dass der Multilateralismus funktioniert und die internationale Staatengemeinschaft beim Umweltschutz handlungsfähig ist.“

Das Basler Übereinkommen
Deutsche Anlaufstelle für das Basler Übereinkommen beim Umweltbundesamt

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