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ASP im ABC-Interview

Mit Zauberbruder Live & Extended ist am 8. März 2019 eine ganz besondere Veröffentlichung von ASP erschienen. Klar, dass das zeitaufwändig und mit Stress verbunden ist. Umso verwunderter waren sicherlich nicht wenige, als eine neue Tour für nächstes Jahr angekündigt wurde. Einhergehend mit einer Albumankündigung. Puh, viel Stoff, über den wir hätten reden können. Stattdessen habe ich mich dazu entschlossen, wieder einmal ein ABC-Interview zu machen. Gerade hier sollte mir der Stoff nicht ausgehen. Allerdings bereiten einige Buchstaben immer wieder Schwierigkeiten, sodass ich mir herausnehme etwas zu tricksen. Herausgekommen ist, wie ich finde, ein durchaus interessantes Interview. Danke dafür, und daß „zwischendrin“ dafür Zeit gefunden wurde. Kostbare Zeit ein Album fertig zu stellen, zu planen, zu gestalten. Sicherlich nicht wenige Termine. Aber genug der weiteren Worte, lassen wir ASP sprechen.

(c) Achim Webel - ASP in der Christuskirche
(c) Achim Webel – ASP in der Christuskirche

A wie ASP

Eine nur sehr schwer zu vermarktende Band.

B wie Bandmitgliederwechsel

Sie sind lästig aber manchmal unvermeidlich. Die Wechsel, nicht die Mitglieder.

C wie Chamber

Chamber of Secrets ist mein siebtliebster Harry-Potter-Buch-Teil.

D wie Die Zusammenkunft

Sollte ein unbeugsames gallisches Dorf sein, wurde aber vom römischen Reich geschluckt.

E wie Emotionen

Sie sind nicht E sonder A und O.

F wie fremder

Wir sollten uns mehr Gedanken über den Fremden in uns machen als Angst vor einigen Hilfsbedürftigen zu haben.

G wie Gothic Novel

Sich zu ängstigen bedeutet wachsam zu bleiben. Sich freiwillig zu gruseln bedeutet, seinen Sinnen eine Auszeit vom grauen Alltag zu gönnen. Wenn das Ganze dann noch mit Niveau geschieht, dann schärft es die Sinne.

H wie Horror Vacui

Die Angst vor der Leere ist bei mir einer Angst vor dem Überfluss gewichen.

I wie Ich will brennen

Wurde unser persönliches „Smoke on the water“, ist aber immer noch aktuell und immer noch ein guter Song.

J wie Janus

Waren das nicht auch einmal Labelkollegen und sind nun Freizeitmusiker? Finde ich eine gute Idee, braucht man aber den passenden, gut bezahlten Job dafür.

K wie Kosmonautilus

Eine aufregende und abenteuerliche Reise, die viele Wagnisse und unglaubliche Investitionen barg und birgt. Ein Meer aus Herzblut.

L wie Live-Auftritte

Fluch und Segen für schüchterne Einsiedler sowohl auf als auch vor der Bühne.

M wie Maskenhaft

Das erfolgreichste Album der Bandgeschichte und keiner versteht warum.

N wie Narretei

Eine Narretei am Tag ist Pflichtprogramm und hält die Seele jung.

O wie Obscur, Varieté

Das wird so oft falsch geschrieben, dass ich mittlerweile aufgegeben habe, darauf hinzuweisen und mich als ewiger Besserwiss(end)er unbeliebt zu machen. Und W wie Werben ist ein Liebeslied. (Anmerkung: Ehrlich möchte ich sein und mitteilen, dass ich da ebenfalls ein e zu viel angehangen habe. Leider ist das in mehrfacherweise unschön, zum einen der Fehler an sich, zum anderen, da es ein Resultat meiner Bequemlichkeit war und ich lieber woanders den Titel hernahm. Statt von der einzig richtigen Quelle. Es wäre im Übrigen nicht besserwisserisch bei mir angekommen. Danke für den Hinweis.)

P wie Per aspera ad aspera

Uns wurde einmal vorgeworfen, wir würden uns zu sehr im Selbstmitleid suhlen mit unseren Steiniger-Weg-Aussagen. Hier und jetzt möchte ich mich dafür entschuldigen. Wir machen das nur aus dem Grund, dass der Weg tatsächlich steinig ist und man nie bei den Sternen ankommt. Man bleibt im ewigen Nautiluskosmos.

Q wie Qualität

Ist eine Sucht, von der man schwer lassen kann, auch wenn sie gesellschaftlich immer weniger akzeptiert oder gar wertgeschätzt wird.

R wie Requiembryo

Ein Kofferwort, auf das ich noch immer unglaublich stolz bin, genauso wie auf das Artwork und die Musik. Ein krönender Abschluss des Schmetterlings-Zyklus, als wir alle noch dachten, damit sei die Geschichte zu Ende erzählt.

S wie Satan

F wie Facebook. Ich weiß, dass ist kein ganzer Satz, deswegen schreib ich noch diesen hin.

T wie Trisol

Unser Label und wir sind über die Jahrzehnte zusammen gewachsen und zusammengewachsen. Tut manchmal gut und manchmal weh, ist eher wie Familie als wie Kumpels.

U wie Umrissmann

Der Umrissmann hieß ja früher Paul, bevor er sich ganz den merkwürdigen Geistern des Hotels Astoria hingegeben hat, bis er schließlich zum Schatten seiner Selbst wurde. Mit dieser Figur kann ich mich gut identifizieren.

V wie Verfallen

So wie der Wiederaufbau des echten „Astorias“ in Leipzig ein wahnsinniges Großvorhaben ist, war es auch das „Verfallen“-Projekt bei ASP: Am Ende war es vor allem ein großer Toleranz- und Komplexitätstest, den man im fröhlichen Rückblick als größtenteils gescheitert ansehen muss. Macht aber nichts, ich würde es jederzeit wieder tun, allerdings mit doppelt so viel Zeit.

W wie Wecker, Konstantin

Ist nach wie vor eines meiner großen lyrisch-poetischen Vorbilder und ich werde bald wieder ein Konzert besuchen, um die seelischen Batterien aufzufüllen.

X wie X-tended – Zauberbruder

Ich versuche, bei diesem Thema nicht mit Superlativen um mich zu werfen, aber ich liebe den Klang von dieser Live-Platte. Vincent Sorg, unser langjähriger Freund und seit vielen Jahren Mischer unserer Alben hat sich bei diesem Album selbst übertroffen. Dafür wird er zwar keine „Goldene Schallplatte“ bekommen wie bei seinen anderen Projekten, aber meine Dankbarkeit und meinen Respekt besitzt er dafür auf ewig.

Y wie Yoga

Schade, ich hatte eigentlich aufgrund meiner enormen Weisheit mit Yoda gerechnet, aber stattdessen kommt nun sowas. Yoga wollte ich schon immer mal ausprobieren!

Z wie Zutiefst

Das Album ZUTIEFST war bis vor kurzem noch am allernächsten dran, wie ein ASP-Album sein soll. Intensiv, rätselhaft, verrückt, spannend und voller Leidenschaft. Ich bin ziemlich überzeugt, dass wir einiger dieser Eigenschaften beim kommenden Album sogar noch besser hinbekommen haben. ich verrate aber nicht, welche davon.

20.000 Meilen

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Dro[eh]nen aus dem rostigen Kellerherzen

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Abertausend Fragen

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Auf Tour kommt die Band ebenfalls:
Donnerstag, 16.01.2020 – Saarbrücken, Garage
Freitag, 17.01.2020 – Pratteln, Z7 (CH)
Samstag, 18.01.2020 – München, Backstage Werk
Donnerstag, 23.01.2020 – Würzburg, Posthalle
Freitag, 24.01.2020 – Oberhausen, Turbinenhalle
Samstag, 25.01.2020 – Wiesbaden, Schlachthof
Donnerstag, 30.01.2020 – Hannover, Pavillon
Freitag, 31.01.2020 – Leipzig, Haus Auensee
Samstag, 01.02.2020 – Stuttgart, Im Wizemann
Donnerstag, 06.02.2020 – Hamburg, Markthalle
Freitag, 07.02.2020 – Berlin, Huxleys Neue Welt
Samstag, 08.02.2020 – Erfurt, Central
Donnerstag, 13.02.2020 – Memmingen, Kaminwerk
Freitag, 14.02.2020 – Wien, Simm City (A)
Samstag, 15.02.2020 – Dresden, Alter Schlachthof

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