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Weihnachten Traditionen

Weihnachten hat viele verschiedene Traditionen weltweit. Hier gibt es einen Artikel mit einigen Traditionen und Eigenheiten. Ein bekanntes Weihnachtslied namens O Tannebaum war einst ein Liebeslied. Ihr glaubt es nicht? Könnt ihr an dieser Stelle nachlesen. Hier gibt es den Artikel Weihnachten Traditionen.

Weihnachten
Weihnachten

Argentinien

Weihnachtsbäume sind in Argentinien sehr populär und werden oft um den 8. Dezember rum dekoriert. Die Vorbereitungen können durchaus schon im November beginnen. „Pesebre“ wird eine spezielle Weihnachtsdekoration genannt, die in der Nähe des Weihnachtsbaums seinen Platz findet.

Armenien

Der Weihnachtsmann heißt hier Gaghant Baba / Kaghand Papa und kommt am 31. Dezember, weil der Weihnachtstag eher als religiöser Feiertag angesehen wird. Frohe Weihnacht heißt hier Shnorhavor Amanor yev Surb Tznund (Շնորհավոր Ամանոր և Սուրբ Ծնունդ) (Bedeutung ‚Herzlichen Glückwunsch zur heiligen Geburt“). Zu Beginn des Dezembermonats wird der Weihnachtsbaum („Tonatsar“) auf dem Republic Square in der Hauptstadt aufgestellt.

Bulgarien

Nach dem Abendessen werden die Reste auf dem Tisch gelassen damit die Geister der Ahnen auch etwas vom Festmahl abbekommen.

Deutschland

Speziell in Westfalen ist die Tradition um den Barbarazweig bekannt. Am Barbaratag, den 4.Dezember 2017, werden von Obstbäumen Zweige abgeschnitten und ins Wasser in der Wohnung gestellt. Mit etwas Glück beginnen zu Weihnachten dann die Barbarazweige zu blühen. Diese Tradition soll für das kommende Jahr Glück bringen. Die Heilige Barbara ist im Übrigen die Schutzpatronin der Bergleute, daher ist diese Tradition in entsprechenden Gebieten besonders beliebt. Auch Weihnachtsmärkte gehören zum Brauchtum. Der älteste Markt kam 1384 in Bautzen zustanden und hat es sogar als German Christmas Market nach Großbritannien geschafft. Bis ins 19. Jahrhundert war im Übrigen der Nikolaustag für den katholischen Teil der Bevölkerung der wichtigste Geschenktag für die Kinder, nicht die Weihnachtszeit.

Estland

Während in Italien La Befana, eine Hexe, um die Häuser zieht am 6. Januar, wird in Estland alles getan, um die Hexen fern zu halten. Um das zu erreichen macht man sauber – und zwar den Besen selbst. Wie allgemein bekannt reiten Hexen gerne auf unsauberen Fluggeräten und klauen Kinder die Geschenke. Die Geschenke für die Kinder kommen in dieser Zeit im Übrigen von kleinen Gnomen, Wichteln und dem bekannten Weihnachtsmann – hier heißt dieser Jouuvana.

Finnland

Viele Finnen besuchen die Saune am Weihnachtsabend. Familien versammeln sich und hören sich die landesweitere „Peace of Christmas“ Radioübertragung an. Außerdem besuchen viele die Gräber verstorbener Familienmitglieder.

Griechenland

In Griechenland möchte mensch dort die nachtaktiven Kobolde vertreiben, darum wird auf ein dauerhaft brennendes Weihnachtsfeuer geachtet. Die rotäugigen, behaarten und nachtaktiven Kobolde nennen sich Kalikanzari. Sie verlassen während dieser Zeit ihr Quartier unter der Erde und sorgen für eine Menge Unfug. Alternativ zum Feuer kann auch eine Wasserschüssel mit einem Basilikumzweig und einem Kreuz verwendet werden.

Island

In Island wird am Weihnachtsabend ein ganz besonderer Tausch vorgenommen. Es werden Bücher getauscht, dann wird die ganze Nacht gelesen und viele Menschen gehen samt Schokolade mit ihren Büchern ins Bett. Außerdem interessant: Island veröffentlicht mehr Bücher pro Person als jedes andere Land, die neuen Bücher werden üblicherweise in der Weihnachtssaison veröffentlicht. Das Ganze nennt sich Jólabókaflóð, was man mit „Weihnachtsbücherflut“ übersetzen kann.

Jólakötturinn (Weihnachtskatze) nennt sich die fiese Riesenkatze, die während der Weihnachtszeit auf Beutefang geht und alle Menschen frisst, die zu Heiligabend nichts Neues zum Anziehen haben.

In Island gibt es statt des Weihnachtsmannes die 13 kleinen Weihnachtszwerge. Sie sind eigentlich Trolle und werden von ihrer schlechtgelaunten und furchteinflößenden Troll-Mutter Grýla einmal im Jahr in die Stadt geschickt. Beginnend am 12. Dezember gibt es von da an von den 13 Zwergen jeden Tag ein kleines Geschenk. Die Kinder stellen dafür ihre Schuhe auf den Fenstersims. Unartige Kinder finden statt eines Geschenks eine Kartoffel im Schuh. Außerdem rülpsen, klauen und knallen die 13 Trolle die Türen. An Weihnachten feiern sie zusammen. Dann verschwindet einer nach dem anderen und erst am 6. Januar können die Isländer wieder aufatmen. Die Jólasveinar werden bis zum nächsten Dezember verschwunden sein.

Italien

In Italien zieht La Befana, eine Hexe, um die Häuser. Und zwar am 6. Januar. Den lieben Kinder bringt sie Geschenke, den bösen steckt sie ein Stück Kohle in die Socke.

Lettland

In Lettland vermummt sich ein Teil der Menschen zieht von Haus zu Haus und vertreibt die bösen Geister. Manchmal auch mitsamt Musik.

Mexiko

Die Radieschenfest, Noche de Rábanos, wird in Mexiko, genauer gesagt im kleinen Städtchen Oaxaca, praktiziert. Sie gilt außerdem als Höhepunkt der Adventszeit und es wird an die Einführung des Gemüses durch die Spanier im 18. Jahrhundert erinnert. Das besondere an den mexikanischen, überdimensionalen Radieschen sind mit ihnen dargestellte, äußerst detailgetreue, Szenarien wie man sie mit hölzernen Weihnachtskrippen kennt. Außerdem gibt es ein Feuerwerk.

Norwegen

In Norwegen werden die Besen versteckt, weil man sonst Gefahr läuft, dass die Hexen diesen stehlen und damit wegfliegen.

Österreich

In Österreich geht das haarige, gehörnte Biest namens Krampus um. Dieses Wesen kümmert sich um die „bösen“ Kinder. Man erzählt sich, dass er die bösen Kinder mit in die Hölle nimmt und frisst. Am 5. Dezember ist die Krampusnacht und das Biest geht mit dem Nikolaus auf Tour.

Schweden

Die meisten skandinavischen Länder feiern am 13. Dezember St. Lucia / St. Lucy (Lucientag). Dieser Tag hat in Schweden seinen Ursprung und breitete sich im 19. Jahrhundert auch nach Dänemark und Finnland aus.

Spanien

Ab dem 8. Dezember wird jeden Abend ein hohler Baustamm mit einem aufgemalten Gesicht vor das Haus gestellt. Auf Heiligabend schlagen die Kinder auf den Stamm ein damit die Geschenke heraus kommen. Dabei singen sie ein Lied. Das Ganze hört auf den Namen Tió de Nadal und ist ein katalanischer Brauch heidnischen Ursprungs. Am 6. Januar ist in Spanien die eigentliche Weihnachsbescherung. Das Tió-Lied ist ziemlich vulgär, spricht es doch von cagar (=scheißen). Die Kinder wollen also, dass der Baum die Geschenke ausscheißt.

Ungarn

In Ungarn wird der Luca széke gebaut – der Luca-Stuhl. Er muss genau auf Heiligabend fertig sein, aus sieben Holzarten bestehen und soll dann vor Hexen schützen. An Heiligabend nimmt man den Stuhl mit zur Christmette, stellt sich auf den Stuhl und hält nach Hexen Ausschau. Ist eine gesichtet, sollte man sich beeilen: Es werden die Mohnsamen auf den Boden geworfen, den Stuhl in die Hand genommen und nach Hause gerannt. Dort wird die Sitzgelegenheit zügig verbrannt. Grund für die Mohnsamen: Die Hexe muss diese natürlich erst aufsammeln und man selbst hat genug Zeit, den Stuhl zu vebrennen. So ist man dann nächstes Jahr vor den Hexen sicher.

***Achtung: Wird weiter geschrieben ***
Vorschläge für weitere Traditionen können in den Kommentaren gegeben werden.

Fakten zum Fest Weihnachten gibt es an dieser Stelle.

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