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Marc Vanderberg – Phoenix from the Ashes Track By Track

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(c) Marc Vanderberg - Phoenix from the Ashes
(c) Marc Vanderberg – Phoenix from the Ashes

Phoenix from the Ashes – eine musikalische Reise

„Phoenix from the Ashes“ – mein drittes Studioalbum; wie Malmsteen´s „Trilogy“ oder Europe´s „The final Countdown“. Ich habe noch nie so hart an einem anderen Album gearbeitet und meinen Musikkollegen Thorsten (der das Mischen und Mastering übernimmt) so oft wie auf diesem Album genervt. „Phoenix“ unterscheidet sich elementar von „Devil May Care“ oder „Highway Demon“. Während „Highway Demon“ eher ein bandähnliches Album mit nur einem Sänger war, habe ich auf „Phoenix“ wieder verschiedene Sänger eingesetzt, wie auf meinem ersten Album. Ich habe wieder mit Goran Edman gearbeitet, zudem habe ich auch wieder mit Paulo Cuevas an drei Songs gearbeitet. Weiterhin ist auf diesem Album Raphael Gazal zu hören, der alle Songs von „Highway Demon“ gesungen hat. Auf „Bad Blood“ und auf dem Titelsong „Phoenix from the Ashes“ übernimmt Oliver Monroe den Gesang. Ebenfalls am Gesang zu hören ist Chris Divine und Tave Wanning, die den Song „This Romance“ gesungen haben. Wenn man sich mein erstes Album anhört, merkt man, dass Chris und Tave auch den Song „Smoking Kills“ gesungen haben. Und last but not least singt Philipp Meier von der Rockband ´Fire Rose´ den Song „Warsong“. Außerdem gibt es zwei Gitarristen, die auf meinem Album solos gespielt haben. Auf „Bitter Symphony“ hört man Dustin Tomsen. Auf „Phoenix from the Ashes“ spielt Michael Schinkel das Gitarrensolo. Also habe ich einige wirklich nette und talentierte Menschen zusammengebracht, die auf meinem Album einen tollen Job gemacht haben. das Making of war sehr hart. Nachdem ich die Songs geschrieben und meine Teile aufgenommen hatte, hat Thorsten alles zusammengesetzt, gemischt und gemastert. Aber – ich war nicht wirklich glücklich mit dem Sound. Also habe ich mit Thorsten gesprochen, dass wir anders klingen müssen als bisher. in Ordnung, so weit, so gut. Ich fing an, die Drum-Pattern zu ändern, versuchte neue Sounds auf meiner Gitarre, schickte Thorsten neu aufgenommene Gitarren und war nicht glücklich, und wieder und wieder, …. aber ich wollte den besten und kraftvollsten Sound mit dem Equipment haben, das wir benutzten, und ich fühlte, dass es besser klingen könnte. Also hatten Thorsten und ich zusammen eine Vision vom – wie wir es nennen – „Vandy-Sound“ und während er sein Studio vergrößerte, hatte ich etwas mehr Zeit, Gitarrensounds zu ändern und es wieder aufzunehmen. Und schließlich war es da. Der neue „Vandy-Sound“, mit dem wir uns beide wohl fühlten. Das war der Hauptgrund, warum ich das Album nicht früher veröffentlichen konnte. Wir haben wirklich alles auf diesem Album in Frage gestellt: Sound, Produktion, Sänger, Songwriting.

Odin´s Words
Odin´s Words war einer der letzten Songs, die ich für das Album schrieb. Als Malmsteen-Fan fehlte mir auf dem Album noch ein mit Arpeggios geladenes Lied. So beschloss ich, das Riff aus Arpeggios bestehen zu lassen, Ergänzt wurde das Riff dann noch durch eine gespielte Melodie, die etwas an „Anguish and Fear“ von Malmsteen erinnern könnte. Für das Album engagierte ich meinen langjährigen Music Compagnon Paulo Cuevas, der dem Song wirklich Power verlieh und den Refrain im Vergleich zu meiner ursprünglichen Version deutlich verbesserte.

Warsong
Das Thema Krieg ist einfach derzeit allgegenwärtig. Daher gibt es auf meinem Album auch den ein oder anderen Song der vom Krieg und von Kriegstreibern handelt. Auch Warsong war eher einer der zuletzt geschrieben Songs. Auch in diesem Song kommt meine Leidenschaft für Malmsteen raus. Das Riff könnte etwas an seine Zeit bei Alcatrazz erinnern. Einer meiner Lieblingssongs aus dieser Zeit ist bis heute Jet to Jet. Hier gibt es sicherlich rhythmische Überschneidungen zwischen beiden Riffs. Der Sänger Philipp Meier (Fire Rose) wurde mir von Michael Schäfer von Metal Crash Radio empfohlen als ich fragte, ober nicht einen guten Sänger kennt. Die Zusammenarbeit mit Philipp war extrem gut und unkompliziert. Ich finde, dass er diesen Song perfekt interpretiert hat.

Legalize Crime
Hier kommen wir zu einem Song, den ich schrieb, als ich meine John Sykes Phase hatte. Legalize Crime ist ein schneller und harter Rocker. Der Text handelt über den gesellschaftlichen Unterschiede zwischen arm und reich, insbesondere die zweite Strophe zeigt die teilweise gefühlte Verrohung einiger Eliten.

Phoenix from the Ashes
Der Titletrack. Inspiriert durch das aktuelle Songwriting von Europe. Der Song handelt von den internationalen Konflikten wie Ukraine, Syrien etc. Am Mikrofon diesmal Oliver Monroe von Meroe aus München. Das Gitarrensolo hat Michael Schinkel, ebenfalls Münchener, eingespielt. Das hat mich sehr erfreut, da ich sein aktuelles Album mehrfach gehört habe und sehr gerne mag. Er hatte ganz unkompliziert zugesagt.

You and I
Ein ganz klassischer 80s Song. Viel Keyboards. Am Mikrofon einer meiner Lieblingssänger Göran Edman. Er verfügt über so viele Jahre professionelle Erfahrung. Er machte aus diesem Song eine wirkliche Perle. Der Refrain geht ins Ohr. Die Story handelt über eine Liebesbeziehung. Auch hier, voll im Lichte der 80er Jahre AOR Zeit.

This Romance
Diesen Song schrieb ich vor über einem Jahr. Damals veröffentlichten wir diesen unter dem Namen Toxic Violet Inc., der Erfolg blieb aus. So beschloss ich This Romance auch auf mein Soloalbum zu nehmen. Ich mag den Song sehr. Er hat etwas von HIM meets Nick Cave. Und Chris Divine (Luna Rise) und Tave Wanning (Adrenaline Rush) haben gesanglich alles aus diesem Song rausgeholt. Ich arbeitete mit beiden auch auf meinem ersten Album bei dem Song Smoking Kills zusammen.

Warlord
Das ist er. Der zweite Song über Kriege. All these wars will never end, if the Warlords will not be killed. Wie bereits beschrieben, dreht sich aus meiner Sicht derzeit viel zu viel um Krieg. Einst großartige Nationen wählten Menschen an die Spitze, denen die Welt misstraut. Sprechen von Feuer und Zorn. Denken, all das hier sei ein großes Spiel und entziehen sich der Verantwortung, die sie haben. Warlord handelt von der allgemeinen weltpolitischen Lage. Das Riff ist mir eingefallen, als ich George Lynch´s Main Offender hörte. Viel Rhythmus.

Bad Blood
Bad Blood wurde ebenfalls wie Phoenix from the Ashes von Oliver Monroe gesungen. Bad Blood ist aus meiner Sicht ein klassischer AOR Song der end 80er / Anfang 90er Jahre. Könnte stellenweise an Malmsteens Teaser erinnern, ist aber komlplett anders gespielt. Der Text handelt von einer Liebesbeziehung.

Bitter Symphony
Bitter Symphony war der erste oder zweite Song, den ich für das Album schrieb. Erinnert ein bisschen an die älteren Norum Songs. Gesungen von Raphael Gazal. Raphael hat auch Warlord gesungen sowie mein ganzes Album Highway Demon. Bitter Symphony handelt auch von einer gebrochenen Beziehung. Das Gitarrensolo spielte Dustin Tomsen, der bisher auf all meinen Alben vertreten war. Ein toller Gitarrist.

My darkest Hour
Dies ist der persönlichste Song auf dem Album. Ich schrieb diesen für meinen verstorbenen Vater. Nachdem meine Mutter vor einigen Jahren starb und er Sie begleitete, war es nun an mir, in dieser Zeit bei ihm zu sein. Dieser Song handelt vom Tod aus der SIcht des Sterbenden. Ein traurige Nummer.

Werbelinks:
* Odins Words - -
* Blue Eyes - -
* Total Eclipse - -



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