Verlorene Orte - Stumme Zeugen des 2. Weltkriegs von Michael Kerrigan
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Verlorene Orte – Stumme Zeugen des 2. Weltkriegs von Michael Kerrigan Buchkritik

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Verlorene Orte - Stumme Zeugen des 2. Weltkriegs von Michael Kerrigan
Verlorene Orte – Stumme Zeugen des 2. Weltkriegs von Michael Kerrigan

Das Buch Verlorene Orte – Stumme Zeugen des 2. Weltkriegs von Michael Kerrigan liegt vor mir und verschiedene Relikte aus der Vergangenheit schauen mich im gegenwärtigen Zustand an. Ich versuche zu lauschen, doch höre ich ihre Stimmen nicht. Dafür gibt glücklicherweise meistens einen Autor, hier Michael Kerrigan, der die Worte findet und an den Leser übermittelt.

Erinnerungen von einem Krieg, der unnötig, brutal, zu lange und überhaupt nicht hätte sein müssen. Hätte, hätte, hätte. Man kann es nicht mehr hören. Dennoch sind solche Erinnerung wichtig. Nicht als Verherrlichung, sondern als Erinnerung und Mahnung.

Diese Art von Krieg nennt sich nicht ohne Grund Weltkrieg. Eher Unwissende dürften überrascht werden von den Bildern auf Inseln, die sie möglicherweise nur mal irgendwann gehört haben. Kiribati zum Beispiel, wo auch ein Schauplatz war und im Bereich Ozeanien liegt. Eine Menge eigentümlicher Bilder – bizarr trifft es auch – mit einer Bindung zu einer Zeit, die niemand mehr zurückhaben möchte.

Auf über 100 Bildern kommen in Verlorene Orte – Stumme Zeugen des 2. Weltkriegs von Michael Kerrigan Bunker genau so zur Geltung wie U-Boot-Stützpunkte, Festungen und Geschätzstellungen. Ob an der Nordsee, im fernen Pazifik, an der französischen Maginot-Linie, den Überresten des deutschen Atlantikwalls oder der Küstenlinie von Dänemark. Hier gibt es außerordentlich starke Bilder im Buch aus dem Weltbild Verlag, die es echt in sich haben und sicherlich auch historisch interessierte Menschen faszinieren werden.

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Verlorene Orte - Stumme Zeugen des 2. Weltkriegs von Michael Kerrigan
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