Machine Head - Catharsis
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Machine Head – Catharsis

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Machine Head – Catharsis

Machine Head veröffentlichen Catharsis. Die Presseinformation, der sogenannte Waschzettel, spricht vom härtesten Album der Band. Sowohl musikalisch als auch lyrisch. Frontmann Robb Flynn über die Entstehung des Werks: „Als wir die Platte geschrieben haben, bin ich fast jeden verdammten Morgen um 04.30 Uhr aufgestanden, nur um Texte zu schreiben“, erinnert sich Robb. „80% davon waren Müll, aber 20% waren pures Gold und die Passagen, die mir gefallen haben, waren einfach klar, kamen geradeheraus. Ich habe auf Metaphern verzichtet und mit grober, vulgärer Sprache gearbeitet; der Sprache des Hiphop, der Sprache, wie sie auf der Straße gesprochen wird und wie wir sie jetzt sprechen. Ich wollte nicht, dass sich jemand beim Hören des Albums fragt: ‚Über was spricht der da überhaupt?‘ Nein, man weiß ganz genau, über was verdammt nochmal ich singe. Es mag nicht den Regeln entsprechen, aber zugleich geben wir mit diesem Alben eine unglaubliche Menge an Emotionen preis.“ Das spricht Bände.

Es ist zwar nichts neues, wenn eine Band über die aktuellen Output spricht als sei es das jeweils beste, was die Gruppe fabriziert hat. Es trifft aber durchaus manchmal zu. Manchmal im Sinne von eher selten. Und da lasse ich die Arbeit der Musiker außen vor. Es ist, denke ich, klar, dass die auch diejenigen zu schätzen wissen, die das Album möglicherweise nicht mögen.

Ich persönlich zweifel da immer ein bisschen. Okay, etwas mehr. Okay, okay. Sehr viel. Und das meist zurecht. Catharsis liegt also hier vor mir beziehungsweise das Album läuft im Player, ich lese mir die Begleitinformation durch und versuche nachzuvollziehen, was gemeint ist.

Unter anderem versuche ich herauszufinden, welches Stück nun härter sein soll als zum Beispiel Davidian oder Imperium. Lyrisch. Vielleicht. Aber muss das sein? Kann ja, muss aber nicht. Direkt ins Gesicht. Meinetwegen. Doch kommt es darauf an? Möglicherweise.

Schlußendlich muss ich leider sagen, dass das ganze Werk eher durchschnittlich, also okay, ist. Weder finde ich es musikalisch härter, noch denke ich, dass das lyrisch zwingend zutrifft. Catharsis hat so seine Momente, Robb Flynn singt viel clean und es gibt einige eher untypische Machine Head-Parts. Unter anderem etwas nahezu balladeskes. Interessant für den Moment aber leider nicht mehr.

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Machine Head - Carthasis
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