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In Our Wake von Atreyu

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(c) Spinefarm Records - Atreyu - In Our Wake
(c) Spinefarm Records – Atreyu – In Our Wake

Am 12. Oktober 2018 ist die aktuelle Scheibe von Atreyu mit dem Titel In Our Wake via Spinefarm Records erschienen. Alex Varkatzas [vocals], Brandon Saller [drums/vocals], “BIG” Dan Jacobs [guitar], Travis Miguel [guitar] und Porter McKnight [bass] sind die aktuellen Bandmitglieder der einstigen Metalcore-Helden – wie einst auf Suicide Notes and Butterfly Kisses zu hören. Doch schon beim darauf folgenden Longplayer The Grip war eine andere Richtung absehbar. Lead Sails Paper Anchor machte das ganze dann klar. Also, schon vor der kurzzeitigen Auflösung.

Comeback

Long Live brachte 2015 ein Comeback, das klar macht: die einstigen Metalcore-Musiker mit Pop-Einschlag (im späteren Verlauf) sind noch oder wieder da aber eigentlich auch nur für Menschen mit einer gewissen Portion Offenheit. Oder anders gesagt, man hätte auch einen neuen Bandname suchen können und dann alte Stücke spielen können. Nur um zu verdeutlichen wie groß der Unterschied zwischen den letzten Alben vor und dem Comeback-Album nach der Auflösung ist.

In Münster habe ich die Band irgendwann zwischen 2004-2008 live gesehen. Als Vorband war unter anderem 3 (Three), die mich schwer beeindruckt haben. Atreyu habe ich aber auch gut gefunden und damals sogar interviewt. Spannende und sympathische Herren.

Die Musik auf Long Live konnte mich nicht ganz so begeistern. Zum einen habe ich kaum noch etwas mit dem Genre Metalcore am Hut, zum anderen hat sich der Sound von Atreyu auch stark geändert.

Eine Fülle an Hits aber…

Aber auf der anderen Seite: Sie haben sich wenigstens nicht kopiert und versucht anders zu sein. Und letztendlich auch geschafft. Den Vorwurf kann man ihnen jedenfalls nicht machen. Auch In Our Wake bietet eine Fülle von Hits – die bei mir nur nicht richtig zünden wollen.

Mit den Gästen Aaron Gillespie (Underoath) und M. Shadows von Avenged Sevenfold kann die Band zwei gute Sänger für ihren abschließenden Song Super Hero gewinnen. So richtig funken wollte es bei mir nicht. Auch nicht mit dem letzten Stück. Die Band und speziell dieses Album macht aber klar: wir haben kein Problem damit auf Stadiumbühnen zu spielen und haben derweil schon mal den Sound dafür parat.

Wer die damalige Zeit und Alben nach dem Comeback voneinander trennen kann und möchte, wird hier sicherlich auch einiges finden, was ihn anspricht. Musikalisch und auf Songwriter-Ebene gut, trifft eben nicht mein Geschmack. So etwas passiert.

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In Our Wake von Atreyu
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