Musik

Heiter bis Wolkig – Manifest (Punkrock OperA)

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Heiter bis Wolkig - Manifest (Punkrock OperA)
Heiter bis Wolkig – Manifest (Punkrock OperA)

Musik-Kritik – Vor kurzem erschien das neue Album „Manifest (Punkrock OperA)“, übrigens ein Konzeptalbum, von den Kölner Kabarett-Punks Heiter bis Wolkig. Dazu findet am 27. Mai 2017 passend im Kölner Kunst-Freistaat Odonien die Uraufführung als Bühnenstück statt. Eine derartige Form der Aufführung hat es laut Presse-Info in Deutschland noch nicht gegeben. Die Gäste werden in die Inszenierung mit eingebunden, außerdem auch viele Teile der Eventlocation Odonien.

Aber zurück zum Album, um das es hier ja gehen soll.

Heiter bis Wolkig wieder zurück mit Konzeptalbum „Manifest (Punkrock OperA)“

Die Band HbW kenne ich schon sicherlich 20 Jahre. Oh, verdammt. Ist das lange her. Und nein, ich heule jetzt nicht rum, dass ich alt bin. Das liest sich sowieso heraus. Meint also auch, das ich mit den Live-Tapes – also, richtige Audio-Kassetten, vertraut bin und auch Stücke wie „Hey Rote Zora“ sowie viele andere sind mir geläufig.

Der Opener „Forever Punk“ reiht sich ein in Diskographie der Band gut ein, ebenso „Barbarei“, „Kein Vaterland“ und „Angepisst“. Der zweite Akt hingegen ist eine Kooperation mit der Kunstfigur PAN, der zusammen mit der Band auf eine Reise in den wirren Schlund des TV- und Medien-Dschungelsgeht. Dazu gehören dann Stücke wie „Scheiss auf TV“ sowie „Hirntod“ und Kirchenkritik bei „Opus Dei“ und eine Nationalismusschelte in Form von „Nationalstolz“.

Der dritte Akt ist nicht weniger kritisch und auch hier gibt es Stücke, die es sich näher zu betrachten lohnt.

Nach den Eps war ich, zugegebenermaßen, etwas skeptisch, was den Sound von Heiter bis Wolkig angeht. Aber das Album überzeugt auf ganzer Linie und macht Spaß. Außerdem scheint es eine englische Fassung zu geben. Auch nicht schlecht.

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Heiter bis Wolkig - Manifest (Punkrock OperA)
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