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Generation Coward von Phobia

Im Jahre 1990 hat sich die Band Phobia in Orange County zusammengefunden und seitdem grindet sich die Band durch die Herzen ebenjener brachialer Musik, die man seit drei Dekaden nun zu hören bekommt. Beim Tippen dieser Review und den darin enthaltenen Zahlen: 1990, drei Dekanden, 30 Jahre Musik, 30 Jahre Phobia, und derlei, da frage ich mich schon, wann es die erste Grindcore-Oldies-Compilations gibt. Dürfte jedenfalls schnell vorüber sein. Mit Generation Coward gibt es das nächste Release.

© Phobia – Generation Coward
© Phobia – Generation Coward

Erschienen ist das Werk schon im August 2019, wurde an manchen Stellen als vollwertige Platte angekündigt. Wir stufen das mal als EP ein, denn immerhin sind es nur 15 Minuten, wenngleich aber 13 Stücke. Und damit mehr Tracks auf einem Album, das gen Charts oder ähnlichem Klimbim schielt.

Generation Coward erschien zwei Jahre nach dem full-length Album Lifeless God. Auch ihre Einflüsse aus dem Punk des skandinavischen Raums verheimlichen sie nicht. Es blastet nur so, dass es eine wahre Wonne ist als Grind-Enthusiast dabei zuzuhören. Ich bin allerdings nicht letzteres aber der Musik auch nicht abgeneigt.

Dabei klingt die EP respektiv die darauf enthaltenden Stücke nicht wie B-Seiten, die zum Vorgänger-Release, sondern vollwertig, ausgereift und gut. Es gibt Bands, die in dem ganzen Geknüppel noch Melodien unterbringen können. Hier hält sich das tatsächlich in Grenzen. Aber es gibt sie.

Nur der Opener Cynic Bastard kommt etwas über 2 Minuten, der Großteil liegt liegt im Bereich von 1:xx Minuten und eine handvoll sind knapp oder sehr deutlich unter einer Minute. Gutes Release.

(**)

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