Eminem - Revival
Musik

Eminem – Revival CD Kritik

Eminem - Revival
Eminem – Revival

Eminem legt 2017 mit seinem neuen Longplayer nach, den ersten Vorgeschmack gab es mit Walking On Water featuring Beyoncé und erntete eher negative Kritiken. Auch ich mochte den Track anfangs nicht so sehr. Das hat sich gelegt und mein Bild vom Album ein ganz anderes (in Relation zu den negativen Meinungen).

Vier Jahre nach der The Marshall Mathers LP 2 kommt also der Nachfolger Revival. Angekündigt durch eine Art Medikamenten-Werbung. In der Retrospektive betrachtet und in Relation zu dem textlichen Inhalt des Longplayers wohl eine Anspielung auf die zu erwartenden / erhofften befreienden Wirkung durch die Verarbeitung bestimmter Ereignisse. Irgendwann sollten Probleme und Geschehnisse einen Abschluss finden. Sofern möglich.

Einige Kritiker äußern sich sogar bezüglich des Inhaltes negativ. Keine Aussagen. Bitte, was? Allein Revival hat mehr Aussage als die meisten anderen Rap-Alben aus 2017 und hat dadurch auch – zumindest für mich – deutlich mehr Relevanz. Was nützen mir Texte, die das ziehen weißen Pulvers abfeiern oder andere (Drogen)Eskapaden? Oder irgendein erträumter Balztanz mit der Dame (für) die (eine) Nacht?

Außerdem, und auch wenn Eminem das schon zig Mal gemacht hat, gehört eine gehörige Portion Mut dazu, sich immer wieder hinzustellen und einen Seelenstriptease hinzulegen und in selbstkritischer Form, wie es auf Revival häufig passiert, öffentlich mit dem Finger auf ich selbst zu zeigen. Wer macht das schon?

Und auch der musikalische Output ist nicht schwach. Ganz im Gegenteil Bad Husband mit X Ambassadors, Tragic Endings featuring Skylar Grey, Need Me zusammen mit Pink oder auch Believe sind gute Stücke. Der Rest des Albums ist ebenfalls ordentlich bis (sehr) gut und unterliegt einfach den normalen Schwankungen. Mehr nicht. Wem das zu viel ist, bitte. Mir gefällt es ziemlich gut.

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