Eluveitie – Evocation II: Pantheon
Musik

Eluveitie – Evocation II: Pantheon

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Eluveitie – Evocation II: Pantheon
Eluveitie – Evocation II: Pantheon

Die Schweizer von Eluveitie, bestehend aus Jonas Wolf (Gitarre), Matteo Sisti (Flöten, Dudelsäcke, Mandola), Nicole Ansperger (Violine), Alain Ackermann (Schlagzeug), Chrigel Glanzmann (Gesang, Flöten, Mandola, Dudelsäcke, Bodhran), Fabienne Erni (Gesang, keltische Harfe, Mandola), Kay Brem (Bass), Michalina Malisz (Hurdy-Gurdy) und Rafael Salzmann (Gitarre), veröffentlichten schon am 18. August 2017 das aktuelle Werk Evocation II: Pantheon via Nuclear Blast. Es ist mein erstes, eigenes Album, das ich erhalte. Und nun eben auch bespreche. Vor längerer Zeit war einfach jemand anders für diese Band zuständig – also, auch bei einer ganz anderen Website.

Die Info spricht von acht Jahren nach dem ersten Akustikalbum Evocation I, mittlerweile, dank des neuen Jahres, der verzögerter CD Kritik von mir, sind es neun Jahre, die vergangen sind. Die elektronischen Instrumente wurden erneut im Proberaum verstaut und Evocation II: Pantheon ist das Resultat.

Es ist schon seltsam aber auch irgendwie bei den Texten und der Musik nachvollziehbar, mal etwas anderes machen zu wollen, die Texte anders vertonen zu wollen und dergleichen. Eluveitie haben das erneut getan. Evocation II: Pantheon lädt uns zu ebenjenem Ort namens Pantheon ein. Die gallische Version dessen und es wird über die keltische Mythologie erzählt. Alle Songs widmen sich den keltischen Gottheiten. Die Songtitel sind demnach folgerichtig nach ebenjenen Gottheiten benannt worden.

Damit noch nicht genug. Die Texte sind auf Evocation II: Pantheon in Gallisch – also altkeltisch – verfasst und gesungen. Zusammen mit Wissenschaftlern und Keltologen aus ganz Europa wurden die Lyrics kreiert. Im Booklet sind diese übrigens im Stil der damalig üblichen Handschriften verfasst worden. Darunter der Defixio von Larzac, eine bekannte magische, keltische Fluch-Inschrift.

All das hört man auch dem Album an. Filigrane Musik, schöne Stimmen, fein arrangiert und kombiniert mit meiner Neugierde und Musikoffenheit, offenbart sich hier einem schnell ein wunderschöner Longplayer, den sicher nicht nur Fans der Band zu schätzen wissen. Eine Tour zu Evocation I und II könnte ich mir beispielsweise auch gut als DVD+CD vorstellen.

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