Musik

CD Kritik: Alles muss man selber machen von Großstadtgeflüster

Ehrlich. Ich kannte die Band vorher nicht. Deswegen war die Überraschung meinerseits groß bei dem was es zu Hören gab und immer noch gibt. Ich rechnete mit Musik in Richtung Silbermond und Revolverheld und wie sie alle noch heißen. Großstadtgeflüster flüstern allerdings nicht, sie machen Party und wecken jedes noch so bescheidene Dörflein auf um mit zu feiern.[aartikel]B003F0NFFE:right:dr0a-21[/aartikel]

Wenn man sich die Titel anguckt und die Songs dann hört und auch die Texte, dann kommt man schnell in Versuchung zu Schreiben, dass das alles sehr nach Blödsinn klingt. Wahrscheinlich bleibt es ein Familiengeheimnis von Großstadtgeflüster. Ich tendiere dazu, dass dahinter doch ein wenig Sinn steckt. Vielleicht auch ein wenig mehr. Selbst wenn ich falsch liege und hier komplett sinnfrei alles verbraten wird, dann wäre ich nicht böse. Wüsste eben Bescheid das ich falsch lag und gut ist. Macht die Musik nicht schlechter und ich quäle mich nicht unnütz in Songs wie “Nutten & Koks”, “Kartoffelsuppe” und “110” noch mehr Sinn zu sehen als drin steckt. Hat alles Vor- und Nachteile. Egal.

Texte witzig, Musik interessant, tanzbar und gut, Band scheint mir sympathisch – siehe Interview mit Jen. Was erwartet man noch mehr? Warte ich auf die erste Möglichkeit die Band mal live zu erleben. “Kann ich auch” hat dem Wahnsinn-nahe verspielte Elektro-Einleihen. Sehr gut. Viel Spaß beim Anhören und nicht den Wohnungsnachbarn auf die Füße treten wenn alle Türen im Haus offen sind und alles tanzt was Beine, Körper und alles andere nötige hat.

[xrr rating=4.5/5]

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