Caliban - Elements
Musik

Caliban – Elements

Caliban - Elements
Caliban – Elements

Caliban veröffentlichen Anfang April ihr mittlerweile elftes Album namens Elements. Und… Moment. Elftes Album? Ich fühle mich gerade so alt. Meh. Seit circa 1999 höre ich die Band. Krass. Und was kann nach Gravity, I Am Nemsis, Ghost Empire und Co noch kommen? Und ja, die Reihenfolge ist nicht chronologisch. Elements. Sagte ich doch schon im ersten Satz. Vorstellen muss man Caliban auch nicht mehr sonderlich. Caliban, das sind die Leser von tongues of destruction, Leser, das sind Caliban.

Eröffnet wird auf Elements mit dem Stück This Is War. Im Prinzip schleicht sich der Track von hinten an, mit seichten aber tiefen Gitarren und legt dann mit einem maschinengewehr-artigen Drumming los. Dazu gibt es harte Riffs und Melodien, wechselhaften Gesang von Andy – sprich Screams und cleane Vocals. Wobei Andy dieses Mal alle Gesangsparts alleine eingesungen hat – abgesehen, natürlich, von den Gastvocals. Diese wurden von Matthi von Nasty, Sebastian „Sushi“ Biesler von Eskimo Callboy (beide beim obligatorischen und genialen Ich blute für Dich), Thy Art Is Murder-Sänger Chris „CJ“ McMahon, bei Before Later Becomes Never zu hören, und als große Überraschung Brian „Head“ Welch, der mit seiner Stimme zu Masquerade beiträgt.

Das – für mich zumindest – interessante an Caliban im Allgemeinen aber auch, wieder, an Elements ist aber die Tatsache, dass die Band keinen Mist redet, wenn sie sagt, es klingt anders, sie bemühen sich um Veränderungen, Weiterentwicklungen und dergleichen. Das alles hört man auch – wieder – auf Elements. Dennoch weiß man, das gerade Caliban läuft. Irgendwie hat man das im Gefühl. Sie bleiben sich also auf der anderen Seite ihrer Linie treu und verlassen, die altbekannten Gefilde nie ganz.

Eine Freundin sagte mir mal, dass es eigentlich sogar positiv für eine Band, einen Rezensenten ist, wenn letzterer nicht sofort Zugang zum Album findet, sondern sich das alles entwickelt. Das trifft auf jeden Fall auf mich aber auch auf Elements zu. Und ich meine das auch im Positiven. Gute und interessante Gäste, gutes Songwriting, interessante Entwicklung in Sachen Gesang, tolle Arbeit an den Drums, den Gitarren, dem Bass – rundum gut halt.

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