Wo bitte geht‘s zu Gott? fragte das kleine Ferkel – Ein Buch für alle, die sich nichts vormachen lassen von Michael Schmidt-Salomon und Helge Nyncke
Literatur

Wo bitte geht‘s zu Gott? fragte das kleine Ferkel – Ein Buch für alle, die sich nichts vormachen lassen von Michael Schmidt-Salomon und Helge Nyncke

Wo bitte geht‘s zu Gott? fragte das kleine Ferkel – Ein Buch für alle, die sich nichts vormachen lassen von Michael Schmidt-Salomon und Helge Nyncke
Wo bitte geht‘s zu Gott? fragte das kleine Ferkel – Ein Buch für alle, die sich nichts vormachen lassen von Michael Schmidt-Salomon und Helge Nyncke

Wo bitte geht‘s zu Gott? fragte das kleine Ferkel – Ein Buch für alle, die sich nichts vormachen lassen von Michael Schmidt-Salomon und Helge Nyncke ist tatsächlich genau das, was das Buch im Untertitel schreibt: Ein Buch für alle, die sich nichts vormachen lassen. Und es gibt anscheinend viele die sich etwas vormachen lassen, denn just nach dem Erscheinungsdatum im Oktober 2007 stellte das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Dezember 2007 einen Antrag zur Indizierung bei der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien. Glücklicherweise wurde dieser Antrag im März 2008 abgelehnt. Wer sich für die Gründe des Indzierungsantrags interessiert sowie den entkräftenden Gegenpositionen, der kann sich hier schlau machen: https://de.wikipedia.org/wiki/Wo_bitte_geht%E2%80%99s_zu_Gott%3F_fragte_das_kleine_Ferkel#Indizierungsantrag_in_Deutschland. Kurzes Fazit: Die Gründe wurden sowohl von der Bundesprüfstelle nicht so angesehen als auch von den Verfassern entkräftet. Denn es wird nicht eine Religion härter angegriffen, sondern das die drei größeren Religionen gleichermaßen. Es ist auch kein verzerrtes Bild, das irgendetwas schüren könnte oder sozial-ethisch desorientiert, sondern das Gegenteil bewirkt. Das, was sozial-ethisch desorientiert, ist die weiterhin starke Verbundenheit von Staat und Religion, sehr zum Nachteil für den Säkularismus und den Humanismus. Aber genug über das Vergangene und den unsinnigen Antrag beklagt. Er wurde ja sowieso nicht bewilligt.

Wo bitte geht’s zu Gott? fragte das kleine Ferkel ist ein schönes, gezeichnetes Buch und der gut geschriebenen Texten. Das kleine Ferkel und der kleine Igel liegen anfangs in der Badewanne, plantschen und genießen ihr Leben. Doch an ihrer Hauswand hängt ein Plakat. Sinngemäß sagt dieses: Wer Gott nicht in seinem Leben hat, ist nicht vollständig. Sein Leben folglich auch nicht. Die beiden machen sich auf den Weg und befragen die Menschen, wo Gott denn sei. Man verweist sie zu den kirchlichen Gebäuden des Christentums, den Judentums und des Islams. Überall bekommen sie Information, doch mit dieser werden sie verschreckt. zu seltsam wird der Gott gezeichnet, der im Leben der beiden Protagonisten fehlen soll gezeichnet. Was wird den beiden gesagt, wie entscheiden sie sich und weshalb fällen sie diese Entscheidung?

Das Buch ist fantastisch und gut auf den Punkt gebracht. Das es so aufwühlend erscheint, stärkt nur das Fundament auf dem es steht, wächst und gedeiht.

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