Warum man Spaghetti nicht durch zwei teilen kann: und andere neue Erkenntnisse vom Spaß-Nobelpreis von Mark Benecke
Literatur

Warum man Spaghetti nicht durch zwei teilen kann: und andere neue Erkenntnisse vom Spaß-Nobelpreis von Mark Benecke Buchkritik

Warum man Spaghetti nicht durch zwei teilen kann: und andere neue Erkenntnisse vom Spaß-Nobelpreis von Mark Benecke
Warum man Spaghetti nicht durch zwei teilen kann: und andere neue Erkenntnisse vom Spaß-Nobelpreis von Mark Benecke

Wissen Sie, warum rohe Spaghetti meist in drei, vier oder fünf Teile brechen, aber fast nie in zwei? Oder ob man in Schleim genauso schnell schwimmen kann wie in Wasser? Wie viele Fotos nötig sind, damit bei einem Gruppenbild keiner der Abgelichteten blinzelt? Oder wieso Tätowierte mehr Sex haben als Menschen ohne Tattoos?

Im Auftrag des Komitees des Spaß-Nobelpreises hat sich Mark Benecke auf die Suche nach wissenschaftlichen Erklärungen für diese und viele weitere Rätsel gemacht. Und er belegt einmal mehr, dass wissenschaftliches Arbeit nicht einzig und allein Zählen, Messen und Dokumentieren bedeutet. Man muss sich nur den richtigen Fragen stellen und darf selbst vor bizarren Experimenten nicht zurückschrecken …

Mit gut über 200 Seiten, mit Glossar, Register und allem anderen knappe 250 Seiten, gibt es hier ein Buch dass den Titel „Warum man Spaghetti nicht durch zwei teilen kann“ auf die Hand. Natürlich ist dies nicht die einzige wissenschaftliche Untersuchung. Moment! Wissenschaftliche Untersuchung? Über solche Dinge? Ja, und zwar eine Menge und im Auftrag des Spaß-Komitees.

Wer „Lachende Wissenschaft“ schon kennt, nun der weiß wie das Prozedere abläuft. Der Leser bekommt das Experiment erklärt, die Untersuchung als solches dargelegt und auch das Ergebnis bleibt nicht außen vor. Warum das Ganze mit solchen Ideen? Keine Ahnung.

Ich verstehe durchaus Spaß, aber ich nehme die Wissenschaft glaube ich – selbst Nicht-Wissenschaftler – viel zu ernst und kann den meisten Dingen – oder vielleicht auch nur bei einer solchen Menge an derartigen Experimenten – nur wenig abgewinnen. Ich find’s interessant, teilweise auch listig – aber den Experimenten direkt einen spaßigen Nobelpreis verleihen zu wollen. Nun, das finde ich wiederum zu übertrieben. Muss aber zum Glück jeder selbst entscheiden. Nicht so sehr mein Dinge wie ich erhofft habe.

Werbung / Ad
Fazit
Review Datum
Reviewed Item
Warum man Spaghetti nicht durch zwei teilen kann: und andere neue Erkenntnisse vom Spaß-Nobelpreis von Mark Benecke Buchkritik
Autoren-Rating
31star1star1stargraygray

Schreibe einen Kommentar