Geister auf der Metropolitan Line von Ben Aaronovitch
Literatur

Geister auf der Metropolitan Line von Ben Aaronovitch

Geister auf der Metropolitan Line von Ben Aaronovitch
Geister auf der Metropolitan Line von Ben Aaronovitch

Mit Geister auf der Metropolitan Line, im englischen Original The Furthest Station, von Ben Aaronovitch gibt es endlich Nachschub in der Die Flüsse von London-Reihe um Peter Grant. Im ersten Band habe ich das als Mischung aus Harry Potter und Krimi beschrieben. Mittlerweile würde ich noch eine Prise Ghostbusters hinzufügen und eine überaus große Portion Eigenständigkeit. Das war damals nicht böse oder plagiatisch gemeint, sondern aufgrund mangelnder weiterer Bücher schlichtweg ungenau. Mittlerweile kann man das besser abschätzen. Aber es ist immer wohlwollend gemeint. Falls nicht, wird man es verstehen, da ich dann keine Vergleiche ziehen werde, sondern es direkt ansprechen werde.

In Geister auf der Metropolitan Line gibt es, wie soll es anders sein – bezogen auf den schon recht offensichtlichen Titel – Geistersichtungen auf ebenjener Linie. Police Constable und Zauberlehrling Peter Grant nimmt sich der Sache mit einigen guten alten Bekannten an.

Die Zusammenarbeit zwischen dem BTP Sergeant Jaget Kumar, Abigail Kamara, Peters jüngere Cousine, Inspector Nightingale und Toby, dem geisterjagenden Hund, trägt auch in Geister in der Metropolitan Line ihre Früchte. Zeitlich angesetzt ist das Buch zwischen Fingerhut-Sommer (Foxglove Summer) und Der Galgen von Tyburn (The Hanging Tree) und ist eher eine Novelle wie ein Roman.

Man kann also annehmen, dass dies der Grund ist warum das eher in der näheren Umgebung des Tatortes spielt und nur selten ausreißt. In den anderen Büchern scheint es viel weitläufiger zu sein, die Beweise etwas schwieriger zu finden und zu entschließen. Die Novelle erscheint dadurch stringenter, gradliniger und schneller lesbar. All das ist nicht als Manko zu verstehen, denn die Story scheint offensichtlich nötig zu sein, um aktuelles und / oder zukünftiges in einem anderen Licht betrachten zu können.

Insgesamt hat Ben Aaronovitch wieder ein gutes Buch geschrieben, das mir wieder großen Spaß bereitet hat. Außerdem ist Abigails Entwicklung interessant und für die Zukunft sicherlich nicht unwichtig. Inwiefern wird sich dann zeigen.

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* Geister auf der Metropolitan Line: Eine Peter-Grant-Story - Ben Aaronovitch -
* Geister auf der Metropolitan Line: Peter Grant 7 - Ben Aaronovitch -



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