Plastic Bomb #102
Fanzines

Plastic Bomb #102

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Plastic Bomb #102
Plastic Bomb #102

Plastic Bomb #102 landete kürzlich in meinen Briefkasten. Das Cover erstaunte mich und ich musste das ein oder andere Mal genauer hinschauen, ob es keine Fotomontage ist. Ich befürchte, es ist keine und jemand hat sich aus der Redaktion einen Traum erfüllt. Nicht negativ gemeint. Erst war es Verwunderung, dann musste ich grinsen, zwischendurch mischte sich eine Prise Neid mit rein und danach musste ich den Kopf schütteln aber mir auch eingestehen: eigentlich typisch Bombe, wie das Fanzine unter anderem auch genannt wird. Die Story zum Cover, auf dem im Übrigen David Hasselhoff zu sehen ist samt Redaktionsmitglied, gibt es natürlich im Heft.

Außerdem ließ sich eine kleine Auswahl der Redaktion nicht lumpen und besuchte Alice Cooper auf einem Konzert, dann gibt es von Caro einen Reisebericht über Athen, Andi war in Blackpool bei dem berühmt berüchtigten Punk-Festival, die Story of a Skinhead wird hier weitergeführt und außerdem gibt es einen Tag bei McFit. Irgendwie muss das durch Alkohol angetrunkene, ungesunde Gewicht wahrscheinlich auch wieder weg. Man weiß es nicht.

Interviews gibt es von und mit GBH, den Offenders, Buster Shuffle, Feine Sahne Fischfilet, den Donots, Maniacs und dem Label Power It Up Records. Dann gibt es noch eine Kunstkolumne von Lars, ein Fanzine-Interview mit der Macherin des Okapi_Riot sowie außerdem Geschichten aus der Gruft – schräge Verschwörungstheorien nach deren Konsum man unter anderem Kopfschmerzen, wie nach einer durchzechten Nacht bekommt nachdem man vergeblich versucht hat, den ganzen Schmarrn nachzuvollziehen. Respekt daher für den Konsum dieser fragwürdigen Theorien.

Ich glaube, ich habe dennoch das ein oder andere vergessen und die Reviews sollte ich auch nicht unerwähnt lassen. War rundum interessant zu lesen, die Interviewfragen machten einen guten Eindruck und die Reviews auch – zumindest zum größten Teil. Ich persönlich bin kein Freund von bissigen Reviews. Letztendlich hat das wohl niemand gerne, wenn man das so artikuliert. Das fällt für mich auch nur bedingt unter Geschmackssache. Allerdings kenne ich die Platten nicht, den Druck den die Redaktion hat bei der ganzen Arbeit und so weiter. Das spielt, wie ich selbst auch weiß, keine geringe Rolle – da kann man noch so bemüht sein. Ich war und bin es und dennoch hab ich mal eine Review mit „Scheiße.“ umschrieben. Kurz, prägnant und alles, was die Review brauchte. Demotape, Punkgerumpel – vielleicht nicht so verkehrt, dass ich mich mit Demos nicht mehr soooo sehr beschäftige. Würde ich auch gar nicht mehr zu kommen, befürchte ich. Aber wiedr zurück: gelungene Ausgabe.

Kaufen könnt ihr diese Ausgabe, sowie alle anderen, die noch erhältlich sind, an dieser Stelle:

Plastic Bomb #102 (+ Gratis-CD)

Plastic Bomb #102 (+ Gratis-CD): Ullah auf Kreuzfahrt, Alice Cooper (Konzertbericht), Caro in Athen, Andi in Blackpool (Festivalbericht), Story of a …

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Plastic Bomb #102
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