Red - Gone
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Red – Gone CD Kritik

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Red - Gone
Red – Gone

Mit Until We Have Faces begannen meine Erfahrungen mit der christlichen Rock/Nu-Metal-Band namens Red. Auch Release The Panic aus dem Jahr 2013 sowie der 2015er-Longplayer Of Beauty and Rage habe ich mir abgehört. Nun gibt es Ende 2017 ein weiteres Album mit dem schlichten Titel Gone.

Im November 2016, also rund ein Jahr vor Veröffentlichung, fanden schon Arbeiten an dem neuen Album statt. Anthony Armstrong, Rhythmus- und Lead-Gitarre sowie Backing Vocals, äußerte Veränderungen in musikalischer Hinsicht: weg von den christlichen Rock-Elementen und eine größere Tendenz zum Allgemeinen Musikmarkt – inklusive dem Ziel Airplay im Radio zu erhalten. Schon nach dem ersten Durchgang war klar, dass es hier anders zugehen würde als auf den vorherigen Alben. In vielerlei Hinsicht.

Das Album ist durchwachsen, hat eine deutlich poppigere Note als alle Alben zuvor, obwohl diese (die vorherigen Alben) durchaus Songs beinhalteten, die im Radio gespielt werden könnten, und wartet aber ebenfalls mit Rock-Songs und partiell Screams auf. Etwas ungewohnt. Es klingt hier und da als wäre die Band Red sich uneins, wo die Reise hingehen soll und ob man den ursprünglichen Sound dafür beiseite schieben sollte oder nicht. Auf der anderen Seite sind die doch ziemlich zahlreich vertretenen Pop-Songs – also, im Verhältnis zu den vorherigen ist die Wandlung hier ziemlich eindeutig. Etwas, was auch den Fans des Ursprungs-Sound sicherlich sauer aufstoßen wird. Muss aber nicht.

Wenn man die diffuse Linie von Gone ausblenden kann und das damit einhergehende schwanken zwischen ausgewachsenen Rock/Nu-Metal-Stücken und Pop-Elementen, Electro-Einflüssen statt den orchestralen / symphonischen Stellen für die Red einst so bekannt waren, dann kann das Album sicherlich ein gutes sein. So gibt es drei von fünf Sternen. Wobei 2,5 eher dem Ganzen entspricht.

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