(c) Lambertus - PsychoKick – Das Kartenspiel zur Selbsterfahrung
Produkttests

PsychoKick – Das Kartenspiel zur Selbsterfahrung

(c) Lambertus - PsychoKick – Das Kartenspiel zur Selbsterfahrung
(c) Lambertus – PsychoKick – Das Kartenspiel zur Selbsterfahrung

Mit PsychoKick – Das Kartenspiel zur Selbsterfahrung landet zum ersten Mal ein Kartenspiel auf meinem Tisch, dass ich testen darf. Es ist nicht nur Kartenspiel und auch kein Kartenspiel in dem Sinne, wie man es vielleicht gewohnt. Wer Pik, As, Kreuz, Bube, König, Dame und zahlreiche andere Karten sucht, der wird enttäuscht sein. Andererseits kann das durchaus etwas darstellen, woraus man lernen kann. Darum geht es auch in dem Spiel. Fragen wie:
Was ist Freundschaft?
Wie will ich leben?
Was ist mir wichtig?
Was ist Liebe?
Wer bin ich?
sind nicht nur wichtig, sondern nötig. Und zwar für Selbstreflexionen, Anregungen durch andere und neuem Input.

PsychoKick – Das Kartenspiel zur Selbsterfahrung enthält über 100 farbige Karten mit einfachen Fragen, die aber eine gewisse tiefe besitzen und je nach Wollen bekommen können.

Laut der Information hat das Spiel als Zielgruppe eigentlich jeden. Ist grundsätzlich auch richtig, wer nicht über sich nachdenken mag, kann das natürlich machen, muss sich dann allerdings nicht wundern, wenn man in einem eher engen Rahmen bleibt und keine Entwicklung geschehen lassen mag. Die Zielgruppe lässt sich allerdings auf Personen ab 12 Jahre eingrenzen. Der Autor Peter Thiesen ist Diplom-Sozialpädagoge und Lehrer, sowie außerdem Oberstudienrat an einer Fachschule für Sozialpädagogik in Lübeck. Es ist im Übrigen die 3. aktualisierte Auflage, die ich habe.

Ich habe das Kartenspiel alleine durchgearbeitet und fand es schon für mich interessant. Alleine die Tatsache, wie sehr man letztendlich sogar zögert vor sich selbst Rechenschaft abzulegen in Form einer nicht-schwammig formulierten Antwort. Und was steht man sich selbst zu? Ist man fair? Also, Voraussetzung für einen selbst genau so hoch, wie für Freunde, Fremde, Bekannte, Verwandte? Wahrscheinlich nicht. Training kann beginnen. Und als ich das mit zwei weiteren Personen ein wenig angetestet habe, entfaltete das Spiel wieder eine ganz andere Richtung. Schön, dieser externe Input über den man selbst als Moderator, der ich zu dem Zeitpunkt war, nachdenken kann. Also, es ist im Prinzip egal, welche Position man hier einnimmt. Liest du nur vor? Du nimmst, wahrscheinlich, sowieso etwas aus dieser Runde mit. Beteiligst du dich aktiv? Dann ist das wahrscheinlich noch höher, mindestens aber genau so stark.

Eigentlich sind es einfache Fragen, die Antworten sind aber selten einfach. Weder sich selbst gegenüber noch in einer Runde, dafür kann das Ergebnis und das, was dadurch angestoßen worden ist, ganz andere Türen öffnen.

Werbelinks:
* Psycho Kick - Das Original: Das Kommunikationsspiel für Jugendliche und Erwachsene - -



Wenn Sie einen Rechtschreibfehler gefunden haben, benachrichtigen Sie uns bitte, indem Sie den Text auswählen und drücken Sie dannStrg + Eingabetaste.

Fazit
Review Datum
Reviewed Item
PsychoKick – Das Kartenspiel zur Selbsterfahrung
Autoren-Rating
41star1star1star1stargray