Green Cola
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Green Cola im Test

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Green Cola. Nie gehört oder wenn zu wenig, denn ganz offensichtlich ist es kein Teil des Coca Cola Unternehmens, sondern gesondert zu betrachten und zu trinken. Ins Auge springt schon mal folgende Info auf der Flasche (0,5l): 0% Zucker, 0% Aspartam, 0% Phosphorsäure, wird dafür allerdings mit auch mit Stevia – genauer gesagt stevioglycoside – gesüßt. Warum auch? Der andere Süßstoff nennt sich Sucralose.

Für die Stevioglycoside liegt die Süßkraft bei dem 70 bis 450-fachem von Rohrzucker. Das ist abhängig von verschiedenen Faktoren. In idealer Zusammensetzung hat Zucker fast das gleiche Geschmacksprofil wie das der Referenzsubstanz Zucker. Schmeckt allerdings seltsam bitter wenn es a) zu hoch dosiert ist oder bei b) von minderer Qualität ist. Da die Reinheit in de Endprodukten circa bei 90% liegen soll, müssen bisher alle Hersteller noch an der Zusammensetzung arbeiten. So schmeckt Zucker dann doch nicht. Allerdings ist Steviosid nahezu kalorienfrei sowie karies- und zahnbelagshemmend.

Sucralose ist auch als E955 bekannt und ein weiterer Süßstoff, außerdem 600x süßer als Kristallzucker. Auch hier fällt das Wort kalorienfrei. Wohl aber bei beiden mit Vorsicht zu genießen oder einer gesunden Skepsis. Dafür ist Sucralose ohne bitteren Nachgeschmack und verursacht ebenfalls kein Karies. Erlaubt ist eine Höchstdosis von 15mg pro Person. Eine Studie von Jotham Suez vom Weizman Institute of Science besagt, das kalorienfreie künstliche Süßstoffe wie unter anderem Sucralose und Aspartam die Bakterien der Gruppe Bacteroides in der Darmflora fördert. Was die Glukose-Toleranz reduziere und bei fast 60% der Probanden zu einer Vorstufe von Diabetes führte. Erhitzung nicht empfohlen.

(c) Oliver Lippert - Green Cola
(c) Oliver Lippert – Green Cola

Aber genug von den Fakten – auch wenn ich so etwas auch immer wichtig finden, muss das schlußendlich jeder selbst wissen und verantworten. Green Cola schmeckt in Ordnung, hat viel Ähnlich von zuckerfreier Coca-Cola oder auch der reduzierten Variante.

Man merkt – auch wenn es geschmacklich noch nicht optimal ist – den Weg in die richtige Richtung. Sollte Steviosiden wirklich ein ähnlicher Geschmack inne sein wie Zucker, frage ich mich, ob der Vergleich stimmen kann. Für mich hat bisher noch kein Stevia-Produkt geschmeckt und ziehe es bisher, wenn überhaupt, nur halbherzig als Alternative für Süße in Erwägung. Zumal es preislich ganz schön happig werden kann. Schlußendlich ist die Green Cola ganz okay aber mehr nicht.

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