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Verbraucherzentrale Hamburg: Ohne Milch kein „Latte macchiato“

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Latte macchiato
Latte macchiato

News – Die Verbraucherzentrale Hamburg war rechtlich gegen den Anbieter, den Kaffeekonzern Jacobs Douwe Egberts, vorgegangen, weil dieser Vollmilchkonzentrat durch eine Flüssigkeit aus Milchbestandteilen mit Zusatzstoff ersetzt. Das Produkt wurde trotzdem mit der Bezeichnung „Latte macchiato classico“ verkauft. Ein „Latte macchiato“ ist jedoch ein Getränk aus Espresso-Kaffee und aufgeschäumter Milch.

Verbraucherzentrale Hamburg geht gegen JDE vor

Jacobs Douwe Egberts wurde zunächst von den Hamburger Verbraucherschützern wegen der irreführenden Produktbezeichnung abgemahnt. Also keine Unterlassungserklärung vom Konzern unterzeichnet wurde, wurde anschließend Klage beim Landgericht Bremen eingereicht. Dann lenkte JDE ein und verpflichtete sich gegenüber der Verbraucherzentrale Hamburg, die Verpackung für das Tassimo-Produkt bis Ende Oktober dieses Jahres umzustellen. Zukünftig muss Jacobs Douwe Egberts das Kaffeegetränk „Typ Latte macchiato classico“ bezeichnen.

Anstelle von echter milch gibt es seit der Rezepturveränderung für die sogenannten Milch-Discs bei dem Getränk „Jacobs Latte macchiato classico“ nur noch deren Einzelteile und setzt das Verdickungsmittel Gummi arabicum (E 414) hinzu. Dadurch wird die Sahne, die Milchproteine, die Milchmineralien, der Zucker und das Wasser zusammengehalten. „Das ist Mogelmilch! Wo Latte draufsteht, muss auch Milch drin sein. Das Produkt darf deshalb nicht als ,Latte macchiato’ verkauft werden“, meint Armin Valet von der Verbraucherzentrale Hamburg.

Weitere Informationen über den „Jacobs Latte macchiato classico“ und die Kritikpunkte der Verbraucherzentrale Hamburg daran sind veröffentlicht auf der Internetseite www.vzhh.de.

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