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„plan b“ im ZDF: Mit Freundlichkeit gegen Hass im Alltag

Ständig gibt es Schlagzeilen darüber: Hass, Wut, fehlender Respekt in den Kommentarspalten im Internet. Diese gehen auch immer häufiger in Richtung Beleidigung oder Schlimmeres. Zurück zu mehr Freundlichkeit. „Darüber berichtet „plan b“ am Samstag, 24. Oktober 2020, 17.35 Uhr, im ZDF. Die Doku „Zurück zur Freundlichkeit – Der Kampf gegen den Hass“ begleitet Menschen, die sich für mehr Respekt im täglichen Miteinander einsetzen. Der Film von Jenny Roller-Spoo und Eva-Maria Gfirtner steht ab Freitag, 23. Oktober 2020, 10.00 Uhr, in der ZDFmediathek zur Verfügung.“

Weiter heißt es: „Philipp Schmidt und seine Mitstreiter vom Magdeburger Verein KINDness e.V. setzen sich für mehr Nettigkeit ein und wollen mit kleinen Gesten für eine bessere Stimmung in der Stadt sorgen. Eine dieser kleinen Gesten ist zum Beispiel eine unangekündigte Aktion für die Fahrerinnen und Fahrer der Straßenbahnen und Busse in Magdeburg: Postkarten und eine süße Überraschung für ihre tägliche Arbeit. Die Aktion soll darauf aufmerksam machen, dass es für eine Gesellschaft förderlich ist, wenn wohlwollend miteinander umgegangen wird.

Laut einer Studie des Allensbacher Instituts für Demoskopie glauben 81 Prozent der Befragten, dass die Aggressivität in der Gesellschaft zunehme, 68 Prozent beklagen mangelnden Respekt. Die Fähigkeit, sich in andere hineinfühlen zu können, ist idealerweise bereits im Kindesalter zu erlernen. Die bundesweit tätige Initiative B.A.S.E.-Babywatching setzt sich dafür ein, dass Schülerinnen und Schüler in der Grundschule Empathie mithilfe eines Säuglings lernen, das mit seiner Mutter zu Besuch im Unterricht ist. Die Schüler sollen dabei lernen, die Gefühle des Babys zu deuten. Wie geht es dem Kind? Ist es glücklich oder hat es Angst? Die Fähigkeit der Empathie schafft die Basis für ein gutes Miteinander in der Gesellschaft.

 

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Die Kulturwissenschaftlerin Madita Oeming wurde Opfer eines Shitstorms im Netz. Nach einer Vorankündigung ihres Seminars zu Pornostudien in Berlin rollte online eine Welle mit Beschimpfungen an. Unterstützung fand sie beim Verein HateAid, der Opfer von Hassattacken im Netz betreut und anwaltlich berät.

Das Thema „Hass im Netz“ beschäftigt immer mehr Staatsanwaltschaften. Doch die strafrechtliche Aufarbeitung ist mitunter schwierig. Oberstaatsanwalt Benjamin Krause von der ZIT in Frankfurt am Main, der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internet- und Computerkriminalität in Hessen, erhält jede Woche Hunderte Anzeigen aufgrund von Hasskommentaren.“