Knochenfabrik - Ameisenstaat
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Knochenfabrik – Ameisenstaat CD Kritik

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Knochenfabrik - Ameisenstaat
Knochenfabrik – Ameisenstaat

Vor zwanzig Jahren – ach … du … scheiße … ich … bin … alt … soooo … alt… – erschien das Album Ameisenstaat von der Punkrock-Band Knochenfabrik. Und dieser Longplayer erreichte ziemlich schnell Kultstatus. Die Band besteht seit 1996 aus Claus Lüer am Gesang und der Gitarre, Hasan Onay am Bass und an den Drums mit Achim Lauber.

Während es haufenweise gesellschaftskritische Texte gibt, finden aber auch Lyrics ihren Platz, die man mit Spaß verbinden kann respektiv Fun-Punk. Persönlich empfinde ich Ameistenstaat zwar als spaßig Platte, weil sie irgendwie das nötige Zeug dazu hat, aber mit einer Mehrheit an ernsten Texten, denn auch die können – zumindest mir – Spaß machen.

Faszinierend an Knochenfabriks Ameisenstaat sind die Texte und die übermäßig – positiv gemeint – melodischen Songs, die einen sofort mitreißen können und gleichzeitig funkt es bei jedem, der auch nur ein wenig Empathie sein / ihr eigen nennt. Wie halt bei so alltägliche Situationen die man (in)direkterlebt: Der neugierige Nachbar – ich meine, wer hat das heutzutage noch nie erlebt? Schnüffelnden Hunde bekommen ernsthafte Konkurrenz. Glücklich ist auch ein Stück, das zum einen zeigt, was obdachlose mit- und durchmachen müssen aber das Ganze eben auch mit Konsumkritik kombiniert.

Grüne Haare und Filmriss sind auch heute noch die bekanntesten Stücke. Obwohl ich auch jeden anderen Track mag. Und zwar von Anfang bis zum Ende. Heute wie damals. Die Platte habe ich gefühlt eine Ewigkeit nicht mehr gehört und umso verwunderter war ich, dass sie immer noch funkte und zu begeistern wusste. Tolles Dingen, das lange Zeit ausverkauft war und nun wieder hier erhältlich ist.

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Knochenfabrik - Ameisenstaat
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