(c) Marian Hirschfeld - Punch Drunk Poets
Interviews

Punch Drunk Poets im Short & Sweet-Interview

(c) Marian Hirschfeld - Punch Drunk Poets
(c) Marian Hirschfeld – Punch Drunk Poets

Mit der Band Punch Drunk Poets konnte ich kürzlich via E-Mail ein Short & Sweet-Interview führen. Die Fragen sind eher ungewöhnlicher Natur und bietet daher interessante Antworten abseits vom Standard. Wir sprachen über Verlieren, Strand oder Berge, dem aktuellen Album, den Zukunftsplänen der Band, Kochen beim ersten Date und vieles mehr. Viel Spaß beim Interview mit den Punch Drunk Poets.

1. Welchen eurer Songs magst Du überhaupt nicht mehr und wieso?

Eigentlich gibt es keinen unserer Songs, den ich überhaupt nicht mehr mag. Manche Lieder spielen wir einfach nicht mehr. Ein alter Song von uns, „One of them greats“, hat mich mindestens 50 Euro gekostet, weil die offene Stimmung der Gitarre einen Haufen Gitarrensaiten zerrissen hat. Für das bestimmte Tuning musste ich einige Saiten einen Ganzton hochstimmen. Lange haben die das deshalb leider nicht ausgehalten. Manchmal spiele ich ihn noch – aber für Konzerte ist er einfach zu riskant geworden. (Lukas)

2. Welches Gericht kochst Du, wenn Du ein Date beim ersten Treffen in Deinem Heim beeindrucken willst?

Die gesamte Band besteht aus perfekten „Erstes-Date-Köchen“, da wir ja schließlich auch den perfekten Soundtrack zum ersten Date liefern und daher keine schnulzigen Geiger einladen müssen. Funfact: Lukas war sogar Fernsehkoch in zwei Folgen „Schreiber schmeckts“. Zusammen könnten wir ein astreines Vier-Gang-Menü zaubern: Vorspeise– Mettbrötchen a lá Thomas, Hauptspeise wahlweise Paddys Gnocchi mit frischen Kräutern an Tomaten oder Dominiks Nudeln mit Schmand, zum Nachtisch kauft Lukas eine gemischte Tüte für fünf Euro am Kiosk. Fertig. (Patrick)

3. Ich bin ein guter Verlierer wenn es um … geht?

Der beste Verlierer bin ich bei Plektren. Die verliere ich gut und gerne bei jedem Gig. (Patrick)

4. Bist Du abergläubisch?

Ein bisschen vielleicht. Freitag der 13. oder schwarze Katzen machen mir nichts aus aber wenn ich eine Sternschnuppe entdecke, geht mir schon immer ein kleiner Wunsch durch den Kopf. (Thomas)

5. Strand oder Berge?

Definitiv Berge. Ich habe im Sommer eine 5 tägige Wandertour durch das Berchtesgadener Land gemacht. Von Hütte zur Hütte durch die pure Natur. Da habe ich mich in die Berge verliebt. (Thomas)

6. Gab es jemals eine Frau / einen Mann, die / der Dich vor die Wahl gestellt hat: ich oder die Musik?

Das soll nur einmal jemand versuchen…
jede Person, die mir je nahekommen konnte, wusste, welchen Stellenwert die Musik, meine Band und meine Freunde für mich haben. Man muss nur einen Abend mit mir verbringen um sich in voller Gewissheit zu suhlen, wie diese „Wahl“ ausfallen würde. Eine Person die mich vor solch eine Entscheidung stellt würde demnach sofort verlieren. (Lukas)

7. Wer würde in Deiner Traumband spielen?

Meine Band hätte ich schon wirklich immer gern dabei. Aber mir fallen einige ein die ich als Gastmusiker oder ständige Begleiter hätte.
Shane MacGowan, Sänger der Pogues – allein für Trinkgesellschaft, Inspiration und genuschelte Lebensweisheiten.
Springsteen – für notwendige Stilpunkte, Charisma und Coolness.
Johnny Cash – für den Mittelfinger und die Stimme.
Und Brody Dalle, damit ich sie fragen kann ob sie ihren Mann für mich verlassen möchte. (Lukas & Patrick)

8. Wann hat Dich Lied zuletzt tief berührt und welches war es?

„The Love you´ve given“ von Jack Garetts Album „Fuse“ hat mich in einsamen Nächten wachgehalten und daran erinnert was mir wichtig ist. Er ist mein absoluter Lieblingssong des letzten Jahres und ich kann mir nicht vorstellen jemals wieder eine Playlist ohne diesen Song anzufertigen. Die Dynamik des Songs, lässt mich fliegen.
Eine Epiphanie meiner Musik-Liebhaberei. (Lukas)

9. Bitte erzähl unseren Lesern doch etwas über das aktuelle und / oder kommende Album.

Am 20.12. haben wir unsere neue Single „Hier“ released. Dieser Song ist sehr persönlich für mich und handelt vom bedingungslosen füreinander da sein, so wie es meine Familie und meine engsten Freunde für mich sind. Diese Single ist sowohl einerseits eine Rückbesinnung auf meine harten Wurzeln, die u.a. im Punk liegen, andererseits auch als Vorreiter für unser geplantes Album betrachtet werden. Zur Zeit sind wir aber noch fleißig dabei, neue Songs zu schreibe, von denen es dann eine Auswahl auf die neue Platte schaffen wird. Bis dahin sollte man sich nochmal unsere letzte EP „Ein letztes Herrengedeck“ im Loop geben. Cheers! (Patrick)

10. Wie sehen die Zukunftspläne von den Punch Drunk Poets aus?

Wir sind sehr froh mit Sandra Eichner jetzt eine gute Managerin gefunden zu haben, das wird eine überragende Zusammenarbeit. Im Februar steht unsere deutschlandweite Tour an, bei der wir mit befreundeten Acts, u.a. zusammen mit „Der Wieland“ und „Jules“ bewusst kleine Venues und vor allem WGs ansteuern werden. Das wird mega! (Patrick)

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