Interviews

Maurice (The Making of) im Short & Sweet-Interview

Maurice (Sänger & Gitarrist) von der Band “The Making of” stand mir freundlicherweise für unser Short & Sweet-Interview zur Verfügung und beantwortete die dazugehörigen 10 Fragen. Viel Spaß beim Lesen.

Zu welchem Song hast Du kürzlich erst noch mitgesungen und war das vor oder ohne Publikum?

Da gibt es im Moment zwei ganz bestimmte Songs und zwar Blurs „Coffee and TV“ sowie The Troggs „With A Girl Like You“. Von den Songs habe ich momentan wechselnde Ohrwürmer und wenn sie laufen, singe ich natürlich auch mit. Allerdings nur daheim hinter verschlossenen Türen…

Musik und Humor – möglich? Beispiel(e)?

Das beste Beispiel liefert doch Helge Schneider. Den habe ich vor kurzem erst mit einem Freund in der Westfalenhalle live gesehen. Großartig! Wir dagegen sind nicht so eine lustige Band. Also, wir nehmen uns selber kaum, dafür aber unsere Musik umso ernster. Hinter der Bühne (und manchmal auch auf) ist Humor nicht wegzudenken.

Die übelste Krankheit, die Du jemals hattest, war?

Als Kind hatte ich mal eine Stirnhöhlenvereiterung und musste operiert werden. Ansonsten hatte ich bisher immer Glück, außer mit meiner Schulter, die ich mir ständig auskugele. Die sollte ich wohl auch besser mal operieren lassen, ist nicht so geil, damit Gitarre zu spielen…

Wenn Du einen Tag Zeitreisen könntest…

Ich glaube ich würde in die 60er reisen, um die Beatles live zu sehen… Ich mein… Die Beatles! Mann! Die Schande der späten Geburt…

Was für eine Art Mann bist Du? Wie würdest Du Dich beschreiben?

Manchmal komme ich mir etwas verloren vor, denn ich habe so meine Eigenarten… Für die anderen Jungs aus der Band gibt’s nichts Besseres als ein ordentliches Steak vom Grill. Ich hingegen stehe mit meinem Vegetarismus allein da. Zudem bin ich etwas exzentrisch, aber ich glaube das haben Typen in Bands so an sich, oder? Vor allem Sänger 😉

Was ist der beste im Dialekt gesungene Song?

Ganz klar: „Lazy Sunday“ von The Small Faces.

Was war die größte Dummheit, die Du in Deinem Leben begangen hast?

Ich bin zum Glück kein wirklich schlimmer Finger und könnte mich an keinen besonders dummen Fehler erinnern. Vielleicht habe ich zu spät angefangen, Radiohead zu hören… Ja, das war dumm.

Welche andere Namen für eure Band standen noch zur Debatte?

Puh, eine ganze Menge. Wir haben lange nach einem Namen gesucht, die Wände unseres Proberaums und unsere E-Mail-Postfächer waren wochenlang voll mit Vorschlägen. Ein paar Mal hatten wir uns schon auf einen Namen geeinigt, den wir dann im letzten Moment wieder umgeworfen haben. Als wir letztendlich unser MySpace-Profil eingerichtet haben und auf „bestätigen“ geklickt haben war das ein großer Moment… Haha!

Bitte erzähl unseren Lesern doch etwas über eure aktuelle / kommende Veröffentlichung, dem Artwork, der Entstehung usw.

Eine wirkliche Veröffentlichung steht vorerst nicht an. Zwar haben wir mit einem guten Freund einige Songs aufgenommen, veröffentlichen diese allerdings nur online, etwa auf MySpace (myspace.com/wearethemakingof). Die Songs zeichnen den Weg, den wir als Band gegangen sind, gut nach, so ist etwa der älteste gute drei Jahre alt („I Know, I See“), während wir den neuesten („You“) erst eine Woche vor den Aufnahmen im Februar geschrieben haben. Wir schreiben eigentlich ständig an irgendwas herum, proben das nötige Pensum für live, nur um danach schnell an etwas neuem herumarbeiten zu können. Und momentan haben wir bei jedem Song das Gefühl, dass er besser ist, als der letzte. Solang das so weiter geht, kann ich mir nicht vorstellen, daran etwas zu ändern.

Welche Zukunftspläne habt ihr?

Wir versuchen in kleinen Schritten zu denken, uns realistische Ziele zu stecken, die dann abgehakt und erweitert werden. Auf lange Sicht wäre es toll, jemanden zu finden, der unsere Musik veröffentlicht. Bis dahin ist uns wichtig mit voller Hingabe das zu tun, was wir am besten können: zusammen Songs schreiben und spielen. Alles andere kommt mit der Zeit. Auch die 1Live-Krone für den besten Newcomer und die Stadien-Tournee… Hehe.

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