Interviews

Disbelief im Short & Sweet-Interview

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Disbelief stand mir freundlicherweise für die Beantwortung der zehn Fragen für unser Short & Sweet-Interview zur Verfügung. Viel Spaß beim Lesen!

Was ist Dein Lieblingsgetränk und wo erhält man es in einer zumindest zufriedenstellenden Form?

Ich trinke für mein Leben gerne Coca Cola, das bekommt man auch noch passend in jeder Lebenslage, lässt sich auch noch passend mit Jack Daniels mixen, was ich immer nach jedem Konzert auch tue, das rinnt immer wie Öl durch meine Kehle, perfekt!

Der beste Ort für einen Flirt ist Deiner Meinung nach … und wieso?

Da muss ich passen, das kann einem doch überall und überraschend passieren!

Euer Übelstes Tourfahrzeug bisher?

Bei einer No Mercy – Tour hatten wir einen Tour-Bus aus Belgien, der in einem katastrophalen, technischem Zustand war. Während der Fahrt öffnete sich die Seitentür, nachdem sich jemand ganz leicht daran gelehnt hatte. Derjenige, der an der Tür stand war schon fast aus dem Bus gefallen, konnte aber durch eine rettende Hand wieder in den Bus gezogen werden. Unvorstellbar was gewesen wäre, wenn da was passiert wäre, der blanke Horror!

Eine abgefahrene Delikatesse?

Nutellabrot mit frischen Zwiebeln, lecker! Sauerkraut mit Ketchup ist auch nicht zu verachten.

Ich würde jeden … küssen

Ich küsse jeden Moment, den ich unter gleichgesinnten Metalheads verbringen kann, yeah!!

Ich respektiere …

Vieles, schlag mir aber auch ab und zu schon mal die Hände über den Kopf. Mein Motto lautet: Du bist deines eigenen Glückes selber Schmied. Was ich nicht respektieren kann sind Hektik und vielen heißen Brei um nichts, Pessimismus ist auch eine Tugend, mit der ich auch sehr schwer klar komme.

Was ist das Dümmste, was du als Kind gemacht hast?

20 Päckchen Niesspulver zu klauen!

Was nervt Dich momentan an der Menschheit am meisten?

Das viele Öl im Meer, da bekomme ich einen Hass! Die Natur muss mal wieder bluten für menschliches Versagen!

Erzähl unseren Lesern doch etwas über das aktuelle / kommende Album?

Die Idee, zu unserem 20-jährigen Bandjubiläum ein neues Album aufzunehmen, entsprang letztes Jahr im Juni. Unser Bassist und Songschreiber Joe kam mit einer Aufnahme zu mir, mit den Worten: Hab da was cooles gemacht, die Idee würde aber nicht zu Disbelief passen, klingt sehr nach Slayer. Da ich diesen Song aber auch sehr mochte, beschlossen wir, weitere Songs, angelehnt an gewisse Favourite-Bands von Disbelief, zu schreiben. Im Endeffekt sind daraus 4 Songs geworden, wie gesagt einer angelehnt an Slayer, die anderen an Bands, wie: Bolt Thrower, Death und Crowbar, was uns eine sehr große Ehre war. Dazu haben wir noch nach Songs gesucht, die wir covern wollten. Der erste Song der gefunden wurde war “Welcome Home“ von King Diamond. Die Idee kam von mir, da ich diesen Song schon immer sehr mochte. In diesem Song passiert so viel und die Musiker die der King damals um sich geschert hatte, sind auch nicht zu verachten. Als ich diesen Vorschlag meinen Bandkolegen mitteilte, waren sie erst überrascht über die Wahl, dann aber sehr gespannt darauf, wie dieser Song im Disbelief Soundgewand klingen würde. Nachdem wir diesen Song auserkoren hatten, bekam ich kurz darauf eine e-mail von Joe mit einer Aufnahme enthalten, wo nur eine Gitarren – Spur zu hören war. Nach ein paar Sekunden realisierte ich, was ich da zu hören bekam, “Red Sharks“ von den guten, alten Crimson Glory. Der Gedanke, auch diesem Song unseren Stempel aufzudrücken, gefiel mir gleich sehr gut. Als dritten auserwählten Song entschieden wir uns für “Love like Blood“ von Killing Joke. Weil es der erste Song war, der mich zu der Band brachte und alle in der Band es zu schätzen wissen, welch coole Band das doch ist. Zu allem haben wir noch einen alten Song (Shine) von uns reaktiviert, da wir mit den Aufnahmen zu dem damaligen Album “Shine“, nie 100&-ig zufrieden waren. Im derzeitigem Disbelief – Soundgewand knallt das schon ein bisschen besser!
Das Album trägt den Titel HEAL!, womit wir zum Ausdruck bringen wollten, wie wichtig uns, unsere Fans sind. Unsere Musik trägt dazu bei, das es Menschen besser geht, was schon in vielen Gesprächen mit unseren Fans bei Konzerten zum Ausdruck kam, indem sie uns berichteten, wie sehr unsere Musik ihnen genügend Kraft gegeben hat, um schwierige Zeiten zu überstehen. Das berührt uns mit Stolz und wenn Heal! dieses wieder bewirken kann, passt der Titel 100% ! Das Cover – Artwork hat wieder ein alter Bekannter von Disbelief übernommen. Thomas Ewerhard hat schon die Cover von Infected, Worst enemy, Shine und 66 Sick gemacht. Mit der Arbeit für HEAL! sind wir sehr zufrieden, wie Thomas unsere Ideen umgesetzt hat. Zum ersten mal haben wir im Studio unseres Gitarristen Witali ein Album selbst aufgenommen und gemixt, was auch ein neuer Erfahrungswert war, da wir bis jetzt immer Produzenten hatten, die diese Verantwortung von uns genommen hatten. Durch unseren angesammelten Erfahrungsschatz haben wir das meiner Meinung nach, sehr souverän gemeistert. Veredelt hat das Ganze unser ehemaliger Stammproduzent Andy Classen, indem er das Mastering für HEAL! In seinem Stage One – Studio übernommen hat.

Wie sehen eure Zukunftspläne aus?

Wir spielen nur ein paar vereinzelte Festivals im Sommer und konzentrieren uns eher auf den Herbst, wo wir wieder durch Deutschland touren werden, wahrscheinlich wieder eine ausgedehnte Tour mit Gorilla Monsoon. Wir planen noch eine zweite Tour, die dann eher ins Ausland geht, da warten im Moment noch die Angebote ab, mit welcher Band das Sinn machen würde. Ansonsten werden wir demnächst anfangen, die ersten Ideen auszuarbeiten, für unsere nächste Platte, yeah!!

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