Interviews

Crayfish im Short & Sweet-Interview

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Interview – Der Schlagzeuger Marcel Schweer von der Band Crayfish stand mir freundlicherweise für unser Short & Sweet-Special zur Verfügung und beantwortete die dazugehörigen zehn Fragen. Viel Spaß beim Lesen!

Welche Hobbys gehören auf jeden Fall in Dein Leben und welche nicht mehr?

Unser größes Hobby ist wohl das Musik machen, wobei wir das ungern als Hobby bezeichnen, denn in gewisser Weise ist es auch unser Job.

Gab es schon einmal Probleme mit der Polizei und wenn ja weswegen?

Da gab es in der Tat schon einige Fälle bei uns. Fast jeder von uns hatte schon mal ein „Polizei, bitte folgen“ vor sich und musste dann tief in die Tasche greifen für’s zu schnell fahren.

Am interessantesten war aber wohl mal, dass Moritz und ich für Einbrecher gehalten wurden und das im Auto vor Patrik’s und Dominik’s Haustür. Das komplette Auto und wir selbst wurden von oben bis unten gefilzt. Wir durften dabei keinen Mucks machen. Statt das ganze mal aufzulösen haben Patrik und Dominik sich das ganze in Ruhe vom Balkon aus angeschaut. Irgendwann haben sie uns dann laufen lassen weil sie natürlich nichts gefunden hatten…

Wenn Du dann und wann Spiele spielst. Welche Art bevorzugst Du: „Old-School“-Brettspiele oder lieber Konsole / Computer, wieso und was?

Da ist alles dabei. Erst neulich hatten wir einen lustigen Tabu Abend! Ich glaub aber jeder von uns zockt auch am Konsole und Computer. Als Kinder der 90er muss das auch so sein! 🙂

Bei welchem Film-Soundtrack hast Du Dich gegruselt?

Hmm, nur beim Soundtrack? Keine Ahnung. Ein Soundtrack allein ist doch noch nicht gruselig, nur zusammen mit dem Film. The Grudge und The Descent sind ekelhafte Filme!

Hast Du jemals ein Foto- oder Videostyling von Dir bereut?

Unsere ersten Videos haben wir alle selbst gefilmt, geschnitten und bearbeitet. Zu finden auf Youtube.

In welcher Situation hatte jemand anders komplett die Kontrolle über Dich?

An so was erinnere ich mich nicht. Vielleicht in der vorher beschriebenen Polizei-Aktion.

Wenn Dich in diesem Moment jemand sehen könnte, was sähe die betreffende Person dann?

Wie ich in meiner weißen Hugo Boss Boxershorts vor dem Computer sitze und diese Antworten tippe.

Ein Virus verwandelt den größten Teil der Menschheit in wandelnde Leichen. Das erinnert Dich an…?

Resident Evil?

Bitte erzähl unseren Lesern etwas über das aktuelle / kommende Album.

Es ist unser zweites Album das über den Handel veröffentlicht wird und trägt den Namen Sticky Sweet Sins. Das erste Album war im Prinzip ein Best of der ersten 8 Jahre. Für das zweite Album haben wir uns hingesetzt und geschrieben bis es fertig war. Das war für uns eine ganz neue Erfahrung. Produziert hat es Corni Bartels in den Münchner Weltraumstudios. Mit ihm zusammen haben wir zunächst einige Songwriting Sessions gehabt und nochmal an den Ideen gefeilt. Die Aufnahme Zeit war großartig! Gil Ofarim mit seiner Band Acht war da. Sie wurden ebenfalls von Corni Bartels produziert. Außerdem hatte Gentleman die Pressevorführung für sein neues Album in dem Studio. War für uns toll die Jungs kennen zu lernen.
Bei den Texten hat uns der Engländer Ged Hall über die Schulter geschaut. Die Zusammenarbeit mit ihm war super! Er ist auch die Stimme des Intros und der Captain bei dem Song „Jupiter Jude“.
Die Fotos und das Artwork hat Carsten Bunnemann erst nachdem das Album im Kasten war gemacht. Das war ihm wichtig. Er wollte inspiriert von der Musik genau unseren Style grafisch wieder spiegeln und das ist ihm denke ich auch sehr gut gelungen!

Wie sehen Deine Zukunftspläne aus?

Am 25. Juni 2010 erscheint Sticky Sweet Sins. Wir werden das Album auf diversen Open-Air’s Live präsentieren. U.a. auf der YouFM Night beim Hessentag. Am Brandenburger Tor beim CSD. Beim Courage Festival in Kleve und weitere Festivals von Radiosendern wie bigFM. Im Herbst werden wir außerdem auf Tour sein. Alle Infos dazu findet man auf unserer Homepage: www.cray-fish.de

Marcel Schweer
Schlagzeug Crayfish

Crayfish sind:
Fabi Fink (Gesang)
Moritz Maier (Gitarre & Gesang)
Patrik Westphal (Gitarre & Gesang)
Dominik Westphal (Bass)
Marcel Schweer (Schlagzeug)

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