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Google Easter Eggs

Google ist wahrscheinlich die bekannteste Suchmaschine. An ihr richten sich SEOs, um ihre Artikel gescheit zu platzieren, an ihr scheiden sich aber auch die Geister. Mit den Google Easter Eggs macht die Suchmaschine schon lange von sich reden. Das macht und kann auch nicht jede Suchmaschine. Muss sie auch nicht. Aber die Firma ist sicherlich mittlerweile mehr als nur eine Seite mit Suchergebnissen.

1. Askew

Wer den Befehl askew bei Google eingibt, bekommt genau dies. Die Suchergebnisse legen sich schräg.

2. Do a barrel roll

Auch hier erfüllt sich der Wunsch prompt und die Suchmaschinenergebnisse drehen sich eine Runde.

3. blink

Wem das bekannt vorkommt ist wahrscheinlich ein alter Hase in Sachen HTML. Bei Eingabe von blink html oder setzt dies Google gleich um und lässt die Suchergebnisse blinken.

4. Rekursion

Wenn man in der Suchmaske Rekursion eingibt, präsentiert die Suchmaschine feine Beispiele, was genau dies bedeutet. Klickt man nämlich auf „Meintest du Rekursion?“ geht das Spiel von vorne los.

5. Is google down

Diese Frage auf google.co.uk eingeben und die Antwort erfolgt prompt mit „no“.

6. Nag a ram

Wenn man die Buchstaben eines Wortes so umstellt, dass ein anderes Wort herauskommt spricht man von einem Anagramm. Tippt man in Googles Maske Anagram ein, wird freundlich gefragt ob man nicht nag a ram meinte. Bei Anagramm ist es allerdings Mama rang, was vorgeschlagen wird.

7. Festivus

Wenn in der Suchmaske Festivus eingegeben wird, erscheint eine Stange an der Seite. Warum das so ist? Vielleicht gibt es dort Seinfield-Fans. Ihr versteht den Zusammenhang nicht? Es geht euch genau so wie mir, daher habe ich dies gelesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Festivus und das angesehen:

Weitere Beispiele für Eingabemöglichkeiten sind – natürlich immer ohne die „“ – außer es ist anders angegeben:
– „a long time ago in a galaxy far far away“
-define anagram zeigt „Did you mean: nerd fame again“
-Bei Google Spanien wird bei dem Wort „anagrama“ „Quizás quisiste decir: gama rana“ angezeigt.
-Bei „bletchley park“ erscheint der Name, der Attraktion aber dekodiert im Knowledge Graph.
-Die Wörter „christmas“, „hanukhah“ und „kwanzaa“ zeigen Dekoration den Feiertagen entsprechend. Dies wird nur im Dezember gezeigt und jedes Jahr, gibt es neue Dekorationen zu sehen.
-“conway‘s game of life“ im Desktop-Browser startet eine Animation auf der rechten Seite der Suchergebnisse. Der Prozess kann vom User gestoppt und geändert werden.
-“drag queen“ or „drag king“ zeigt in der Nähe der SERPs einen Regenbogen.
-“gay pride“, „homosexuality“, „stonewall“ und andere LGBT-Suchbegriffe verursachen einen Regenbogen-Theme. Es müssen aber gleichzeitig LBGT-bezogene Festivitäten stattfinden.
-“google in 1998“ im Desktop-Browser zeigt – keine große Überraschung – google wie im Jahre 1998.
-“kerning“ verursacht Buchstabenabstände im Wort kerning.
-„keming“ entfernt fehlerhafte Buchstabenabstände im Wort keming.
-““ oder „marquee tag“ oder „marquee html“ wendet das entsprechende HTML-Tag auf die Suchergebnisse an.
-“Pluto“ beschreibt Pluto als „Our favorite dwarf planet since 2006“ im Knowledge Graph.
-„sonic the hedgehog“ und „green hill zone“ ergibt einen Knowledge Graph mit einem wartenden Sonic. Wenn man auf Sonic klickt, springt er. 25 Klicks ergeben einen Super Sonic.
-“super mario bros“ zeigt den Knowledge Graph für Super Mario Bros. Dieser soll einen blinkenden Block enthalten, welcher eine Münze und 200 Punkte einbringt, wenn er geklickt wird. Wenn 100 Münzen gesammelt wurden, wird der 1UP-Sound abgespielt.
-„webdriver torso“ verwandelt das Google-Logo in sich bewegende, farbige Blöcke. Dies dient als Referenz an einen automatisierten YouTube-Kanal, den Google erstellt hat, um die YouTube-Performance zu testen. Es funktioniert nicht auf mobilen Geräten, und außerdem auch dann nicht, wenn es einen Google Doodle am jeweiligen Tag gibt.
-Wubba lubba dub dub“ resultiert in eine Frage seitens Google: „Did you mean: i am in great pain please help me“. Google Home, Google Assistant antwortet mit „Are you in pain? How can I help? Oder „ Sorry, I don‘t speak Birdperson“. Letztgenannter Satz bezieht sich auf animierte Science-Fiction-Sitcom Rick and Morty.
-“zerg rush“ zeigt viele Google Os, die die Ergebnisse attackieren und zerstören. Dies kann dadurch verhindert werden, wenn man auf ihnen klickt. Sobald du gewonnen hast, sofern Sieg unmöglich ist formen die Os zwei Gs. Dies steht für „Good Game“ – gutes Spiel.
-Wenn man nach „breathing exercise“ sucht, bekommt man von Google eine einminütige Atemübung.
-“bubble level“ auf einem mobilen Gerät verursacht ein „interactive spirit level“.
-“flip coin“ wirft eine Münze: Kopf oder Zahl, heads or tails.
-“fun facts“ oder „i‘m feeling curious“ zeigt einen Fun Fact. Wenn man auf ein suchergebnisse klickt, kann man auf „Ask another question“ klicken und ein weiterer Fun Fact erscheint.
-“metronome“ erzeugt genau das: ein Metronom mit 40 bis 220bpm.
-“Pac-Man“, „Google Pacman“ oder „play Pacman“ zeigt einen interaktiven Google Doodle von 2010.
-„play dreidel“ dreht ein Dreidel und zeigt entweder Nun, gimel, He oder Shin.
-“random number generator“ oder „rng“ zeigt eine zufällige Nummer zwischen 1 und 10.
-Ändert man beim vorangegangenen Beispiel aber die Minimum oder Maximalzahl in eine zahl mit mehr als 10 Stellen, bekommt man ein Emoticon. 😵
-Ebenfalls zum „rng“ zugehörig ist folgendes: Ändert man sowohl die Minimal- als auch die Maximalzahl auf jeweils 100, erscheint ein 100-Punkte-Symbol 💯.

„RGB to Hex“ zeigt einen Farbanwähler und eine Konvertierung zwischen RGB und den hexadezimalen Zahlenwerten. Wenn „Show color values“ ausgewählt wird, werden auch die Werte in CMYK, HSL und HSV-Farbmodellen angezeigt.

„roll a die“ – würfelt einen Würfel zwischen 1 und 6.

„snake“, „play snake“, „snake game“ und „snake video game“ resultiert in eine „Play Snake“-Karte. Klickt man auf Play, kann sowohl auf dem Desktop als auch auf Mobilgeräten gespielt werden. Am Ende des Spiels kann die Schlange angeklickt werden. Diese wechselt daraufhin die Farbe zwischen Blau und Regenbogenfarben. Mit der letztgenannten kann man ein neues Spiel spielen.

„solitaire“ erzeugt ein spielbares Solitair-Kartenspiel. Sogar eine Wahl zwischen leicht und schwer ist möglich.

„spinner“ erzeugt ein interaktives, drehbares Rad und einen Fidget Spinner – durch klicken des Schalters kann zwischen den beiden Möglichkeiten gewechselt werden. Für das Drehrad kann man die Einstellungen insofern ändern, das mittels Drop-Down-Menü eine Auswahl an Zahlen – bspw. 2-20 zur Verfügung steht. Für den Fidget Spinner muss man mit der Maus eine Drehung nachahmen, um den Spinner zum Drehen zu bringen.

Mit „tic tac toe“ als Eingabe erscheint das gleichnamige Spiel. Der Nutzer kann die Anzahl von Spielern einstellen: 1 Spieler (x), 2 Spieler (o).

„stopwatch“ und „timer“ resultieren in verschiedenen Messmethoden. Stopwatch ist eine Stoppuhr und läuft immer weiter vorwärts, der Timer hingegen im Countdown-Modus. Mittels „set a timer for 10 minutes“ kann ein Countdown für zehn Minuten eingestellt werden.

Durch die Eingabe „what sound does a dog make“ erklingt Gebell. Das Wort dog kann durch andere Tiere ersetzt werden.

Wenn man nach „google birthday surprise spinner“ sucht, erscheint ein Drehrad, das sich dreht und an einem spielbaren Google Doodle hängen bleibt. Oder einem Werkzeug oder einem Spiel.

Google beinhaltet auch einen Taschenrechner, calculator, der nicht immer nur mathematisch richtige Angaben macht, sondern auch offen für sogenannte Easter Eggs ist.

Die Suche nach „baker‘s dozen“ zeigt als Ergebnis „1 baker‘s dozen = 13“, „once in a blue moon“ hingegen zeigt als Ergebnis „once in a blue moon = 1.16699016 × 10−8 hertz“.

„the answer to [the ultimate question of] life the universe and everything“ resultiert in der Antwort „42“ als Referenz zu Douglas Adams‘ Per Anhalter durch die Galaxis. Es soll angeblich das erste Easter Egg sein.

„the number of horns on a unicorn“ zeigt hingegen logischerweise „1“ an.

Das gleiche gilt ebenfalls für „what is the loneliest number“, wo ebenfalls eine „1“ angezeigt wird.

Anscheinend kann man aber auch diese spaßigen Dinge miteinander kombinieren. So erscheint nach Eingabe von „the number of horns on a unicorn plus the answer to life the universe and everything“ eine 43 als Ergebnis.

Bei der Google Bildersuche kann man „atari breakout“ eingeben um das gleichnamige Spiel spielen zu können. Sobald alle Steine zerstört wurden, wird nach einem zufälligen Begriff gesucht, man bekommt einen Extra-Ball und das Spiel beginnt von vorn.

Werbelinks:
* Google Home: 351 Best Questions To Ask Google Home (2017 Edition): (Easter Eggs, Google Home, Google Pixel, Google Assistant) (English Edition) - Brett Poole -
* Tricks, Easter Eggs and Oddities of Google (English Edition) - David Prat -
* 171 Funniest Easter Eggs for Your Google Home, Home Max & Home Mini + 167 Commands! - David F. Johnson -