Interviews

Andreas Gruber im Short & Sweet-Interview

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Der Autor Andreas Gruber aus Österreich stand mir freundlicherweise für das Short & Sweet-Interview zur Verfügung und beantwortete die dazugehörigen zehn Fragen. Viel Spaß beim Lesen.

Wo bist Du gerade? Wie ist das Wetter dort wo Du gerade bist und was tust Du?

Mein Schreibbüro zu Hause wird gerade renoviert, d.h. neu ausgemalt, bekommt einen Parkettboden und neue Möbel. Im Moment sitze ich also mit Schreibtisch und PC in der Waschküche zwischen Waschmaschine und Wäschetrockner. Wenn beide Geräte gleichzeitig in Betrieb sind und schleudern habe ich das Gefühl, dass ich in dem kleinen Raum jeden Moment abhebe.

Was ist Dein Lieblingsgetränk und wo erhält man es in einer zumindest zufriedenstellenden Form?

Pago Marille, mit Leitungswasser auf einen halben Liter aufgespritzt – das kriegst du fast überall.

Zu welchem Song hast Du kürzlich erst noch mitgesungen und war das vor oder ohne Publikum?

Das war vor Publikum in einer Karaokebar. Meine Frau und ich unternahmen letztes Jahr eine Karibik-Kreuzfahrt und auf dem Schiff gab es eine Karaokebar. Es waren viele Amerikaner, Kanadier und Briten an Bord, und die kannten sogar Austria und Vienna, wo ich herkomme. Ich habe mich dazu entschlossen – obwohl ich nicht singen kann – „Bohemian Rhapsody“ und „Don´t stop me now“ von Queen zum Besten zu geben. Das Publikum hat mir sehr dabei geholfen und es war eine tolle Stimmung. Vor allem als ich mich mit einem Luftgitarre-Solo versuchte.

Welche drei Bücher haben Dich zur Schriftstellerei gebracht?

Die SF-Jugendbuchserie „Mark Brandis“ aus dem Herder-Verlag, „Es“ von Stephen King und die Kurzgeschichten von Joe R. Lansdale. Was Sachbücher betrifft, so waren das: „Stilkunst“ von Ludwig Reiners, „Deutsch fürs Leben“ von Wolf Schneider und „Wie man einen verdammt guten Roman schreibt“ von James N. Frey.

Hast Du außergewöhnliche Hobbys?

Einmal im Jahr muss ich etwas Verrücktes tun. Die letzten Male waren das eine Rafting-Tour, eine Quad-Tour und ein Paintball-Nachmittag im Wald. Danach bin ich immer komplett erledigt. Sonst sind meine Hobbys nicht spektakulär: Lesen, Kinobesuche, CDs und DVDs sammeln.

Welchen Comedian und welche Komödie findest Du nicht witzig?

Vermutlich werden mich jetzt alle Deutschen hassen, aber Helge Schneider finde ich nicht witzig. Bei seinen Filmen „Texas – Doc Snyder“, „00-Schneider“ und „Praxis Dr. Hasenbein“ musste ich vor der Hälfte abschalten. Im Vergleich dazu finde ich Pastewka, Kalkofe, Engelke oder Mittermeier Weltklasse!

Bei welcher Anschaffung hast Du Dich selbst ein bisschen geschämt?

Ich habe mir vor einem Jahr die erste und zweite Staffel der Zeichentrickserie „Wickie und die starken Männer“ gekauft. Das waren als Sechsjähriger meine Helden. Ich finde die Wickie-Sendungen heute immer noch gut, auch wenn Wickies Geschrei manchmal nervt – aber die Musik ist Kult, ebenso Faxe, Gorm, Snorre, Tjure und der Rest der Mannschaft. Meine Lieblingsfolge ist die mit dem Geisterschiff und den Skeletten an Bord.

Außerirdische haben Dich entführt. Du wirst während des Verhörs gefragt einen einzigen sinnvollen Grund zu nennen, die Invasion abzubrechen und die Menschheit zu verschonen. Deine Antwort lautet:

Radiert die Erde aus – und beginnt mit Griechenland.

Bitte erzähl unseren Lesern doch etwas über Dein aktuelles / kommendes Buch.

Mein aktueller Psychothriller lautet „Rachesommer“, hat 416 Seiten und ist als Hardcover mit Schutzumschlag und Grußwort an die Leser als April Premiere Titel im Club Bertelsmann erschienen. Im Februar 2011 erscheint der Roman als Taschenbuch bei Goldmann. Es geht um die Recherchen einer jungen Wiener Anwältin, die Gemeinsamkeiten bei vier Todesunfällen entdeckt, und die Ermittlungen eines Leipziger Kripoermittlers, der angebliche Selbstmorde unter Jugendlichen in Psychiatrischen Anstalten untersucht. Beide Spuren führen an die Nordsee, wo die Anwältin und der Ermittler aufeinander treffen, da ihre Fälle miteinander verstrickt sind.

Wie sehen Deine Zukunftspläne aus?

Im Herbst / Winter 2010 erscheint im Berliner Shayol-Verlag der Kurzgeschichtenband „Ghost Writer“ mit zwanzig Horror-Erzählungen, Vorwort und autobiografischen Vignetten zu jeder Geschichte. Dann arbeite ich zurzeit noch an zwei weiteren Psychothrillern, die im Moment zur Prüfung bei Goldmann und Bertelsmann liegen.

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